Die wahren Achtundsechziger - DER SPIEGEL
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Die wahren Achtundsechziger Auf sie mit Gebrüll!

Sie warfen mit Steinen und sympathisierten mit linken Gewalttätern: Maoisten, Trotzkisten und Anarchisten galten als eingefleischte Achtundsechziger. Dabei waren sie nur unbedeutende Randgruppen - sagt Johano Strasser. Echte Achtundsechziger gingen in die SPD. Wie er.
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Strasser mit Roth: Johano Strasser (r.) mit Wolfgang Roth auf einem Juso-Kongress im Jahre 1972.

Foto: Hermann Wygoda
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Vertragsunterzeichnung: Heidi Wieczorek-Zeul (Bundesvorsitzende der Jusos) und Gennadi Iwanowitsch Janajew (Vorsitzender aller sowjetischen Jugendverbände) unterzeichnen in Moskau einen Vertrag über den Austausch von Fachdelegationen. Dahinter (Mitte) zu sehen sind Johano Strasser und Klaus-Uwe Benneter.

Foto: Johano Strasser
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Hängematte im Schnee: Johano Strasser mit Bettina und Mona im Garten der Wohngemeinschaft Hanauer Straße 60.

Foto: Johano Strasser
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Johano Strasser: Mit seiner Ehefrau Franziska Sperr in der Niedstraße in Berlin.

Foto: Renate von Mangoldt
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Redaktionssitzung L'80: Im Hintergrund: Carola Stern, Heinrich Böll, Johano Strasser, Heinz Ludwig Arnold, Günter Grass, Berndt Oesterhelt, Heinrich Vormweg und Erdmann Linde. Verdeckt: Tomás Kosta und Protokollantin.

Foto: Udo Hoffmann
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Zu Besuch in Nicaragua: Im Frühsommer 1982 reist Johano Strasser zusammen mit Günter Grass und Fernsehmoderator Franz Alt auf Einladung des nicaraguanischen Kulturministers Ernesto Cardenal für politische Gespräche nach Nicaragua.

Foto: Johano Strasser
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Auf den Stufen: Johano Strasser mit seiner Frau Franziska und den Kindern Felix und Therese in der Niedstraße in Berlin.

Foto: Renate von Mangoldt
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Fritz Teufel 1968: Ende der sechziger Jahren kam es in verschiedenen deutschen Städten immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Studenten und der Polizei. Der revolutionäre Kommune-1-Mitbegründer Fritz Teufel sprach vor dem Cafe Laumer in Frankfurt am Main zu einer Gruppe Protestler, nachdem der Besitzer des Cafes einige der jungen Leute aufgrund ihrer Outfits nicht hatte einlassen bzw. bedienen wollen.

Foto: AP
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Demonstration 1968: Um die Haupt- von den Nebenwidersprüchen zu trennen, bedurfte es für Junglinke 1968 erheblicher dialektischer Fähigkeiten - waren nun die USA in Vietnam imperialistische Agressoren oder die Sowjets, deren Panzer den Prager Frühling niederwalzten?

Foto: Jochen Mönch
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Trautes Zwiegespräch: Der Dialog zwischen Alt und Jung wurde in den Sechzigern zunehmend schwierig - angesichts des Kasernentons vieler Altvorderen rüstete die Jugend auch schon mal kommunikativ auf - wie hier bei einer Besetzung des Lehrerzimmers des Alten Gymnasiums in Bremen 1968.

Foto: Jochen Mönch
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Junge Revolutionärin: Die Aktivistin des "Sozialistischen Schülerbundes" (SBB) und spätere Journalistin Irmela Hannover auf dem "Festival der Jugend" in Dortmund.

Foto: Hans Michael Kloth
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Konfrontation auf der Straße: Da blieb kein Auge trocken: Um die Weltrevolution voranzutreiben, war auch schon mal der Einsatz von Eiern oder Mehl gegen die Staatsmacht angezeigt - gelegentlich auch der von Steinen.

Foto: Jochen Mönch
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?