Die Wende - DER SPIEGEL
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Die Wende Kein Job. Nirgends

Er erhoffte eine neue Ordnung und erlebte nur den Umsturz der alten: Die politische Wende in Deutschland brachte dem Journalisten D. keinen beruflichen Neuanfang, sondern zehn Jahre Arbeitslosigkeit.
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Andrang vor der Meldestelle: Die Jahre nach dem Mauerfall brachten dem Journalisten D. nicht, was er sich - beruflich - von dem Ereignis erhofft hatte.

Foto: Martin Jehle/Album Heinz-Joachim Bona
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Maueröffnung am Brandenburger Tor: Bilder wie dieses gingen am 9. November 1989 um die Welt. Die Grenzen waren gefallen, die Schlagbäume geöffnet und Berliner aus Ost und West eroberten die Mauer. 308.100 Ausreisen registrierten die DDR-Grenzer an den Grenzübergangsstellen zwischen Ost- und West-Berlin. 239.800 Menschen kamen in dieser Nacht zurück in die DDR.

Foto: DPA
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Flucht mit "Alf": Zum Abschied noch ein Winken - diese Ostdeutschen sind aus der DDR geflohen und verlassen am 4. Oktober 1989 Prag mit dem Zug in Richtung Westdeutschland. Mit dabei: ein "Alf"-Kuscheltier.

Foto: AP
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Erstauflage: Der Ikea-Katalog. Der Werbespruch des schwedischen Billig-Möbelhauses "Wohnst du noch oder lebst du schon?" wurde zum geflügelten Wort - und beflügelte auch die Phantasie von Journalisten, etwa bei Schlagzeilen wie: "Wohnst du noch oder hartzt du schon?"

Foto: Ikea
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Frisch rasiert auf Jobsuche: Hartz IV sorgt immer wieder für Schlagzeilen - zum Beispiel im Dezember 2006. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck war auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt von dem Arbeitslosen Henrico Frank angepöbelt und für Hartz IV verantwortlich gemacht worden. Beck hatte darauf entgegnet: "Waschen und rasieren Sie sich, dann haben Sie in drei Wochen einen Job." Frank hatte sich nach Becks Bemerkung rasiert und eine Pressekonferenz gegeben.

Foto: dpa
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