Diesmal fürs Klima: Licht aus! - DER SPIEGEL
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Diesmal fürs Klima Licht aus!

Mit einer auf fünf Minuten verkürzten Schummerstunde bewahren Greenpeace, ProSieben, "Bild", Google, BUND und WWF am Samstagabend das Klima. Die Beteiligung der Bürger ist freiwillig.
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Auch für diejenigen, die am Samstagabend unterwegs sind, gibt es Möglichkeiten, sich an der Rettung unserer Umwelt zu beteiligen.

Foto: SPAM (Foto: DPA)
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Energiekonzerne warnen: Wenn zu viele Verbraucher bei der Aktion "Licht aus!" mitmachen, könnten die Netze zusammenbrechen. Doch es gibt wirksame Maßnahmen, um den plötzlichen Abfall der Stromlast zu verhindern.

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Fast allen Stromkonzernen ist der Kampf gegen den Klimawandel wichtiger als wohlfeiles Streben nach Dumpingpreisen. Dafür nimmt man sogar das Kesseltreiben der Medien in Kauf. Hut ab!

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Individualisten, die sich von der 20-Uhr-Masse absetzen wollen, können früher aktiv werden. Wichtiges Zusatzargument: Im Dunkeln kann man ausgeknipstes Licht gar nicht sehen.

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Neue, energiesparende Technik weckt bei vielen preisbewussten Verbrauchern eine regelrechte Sparwut.

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Die soziale Differenzierung der Gesellschaft zeigt sich auch beim Eintreten gegen die globale Erwärmung. Doch auch hier gilt: Viele Wege führen zum Ziel.

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Im Unterschied zu früheren Epochen verfügt die Menschheit heute über völlig neue Mittel, um das Klima günstig zu beeinflussen.

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Die unkritische Gleichsetzung von "Dunkelheit" und "Umweltbewusstsein" mag diskussionswürdig sein, ist aber völliger Passivität unbedingt vorzuziehen.

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Nicht überall ist es technologisch möglich, für fünf Minuten auf jegliches Licht zu verzichten. An besonders neuralgischen Orten werden darum Schilder mit geeigneten Aufschriften bereitgehalten.

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Freude wie beim Fastenbrechen: Nach der ökologisch wertvollen Dunkelheit wird die wiederkehrende Festbeleuchtung umso dankbarer begrüßt.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?