Dieter Thomas Heck wird 80 (Bilder) - DER SPIEGEL
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Dieter Thomas Heck Mister ZettttDeeeeEffff wird 80

Er sprach schneller als alle anderen, er prägte den Schlager als deutsche Leit- und Leidkultur: Der legendäre "Hitparade"-Moderator Dieter Thomas Heck wird 80.
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Leitkultur oder Leidkultur? Die einen sage so, die anderen so. Auf jeden Fall prägte Heck mit seinen unterschiedlichen Sendungen den Schlager als zentrale musikalische Darbietungsform in Deutschland - hier ist er 1991 mit ein paar älteren Schlagerfans in seiner Show "Musik liegt in der Luft" zu sehen.

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Zum Diktat, Schlager-Fans! Hefte raus und mitschreiben: Wum - Heino - Cindy & Bert - Jürgen Marcus - Christian Anders. Heck präsentiert die Gewinner der "Goldenen Europa" 1973 als musizierendes Klassenzimmer. Nur Cindy & Bert sind nicht da. Wahrscheinlich auf Toilette, heimlich rauchen.

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Die Türsteher des deutschen Unterhaltungsbetriebs: Wer in Sachen Show was werden wollte, musste an ihnen vorbei. Dieter Thomas Heck machte Künstler in der "Hitparade" groß, Frank Elstner bei "Wetten, dass..?" dann noch größer. Hier quatschen die beiden bei einer Kippe bei der Verleihung der "Goldenen Europa" 1976 - da war Elstner noch musikalischer Direktor von Radio Luxemburg.

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Die Ehe ist ein seltsames Spiel: Heck 1970 mit seiner ersten Frau Edda Heckscher, über die er nicht nur nette Dinge sagt. Der "Bunten" berichtete er mal, er habe jahrelang versucht, eine gerade Linie in die gemeinsame Ehe zu bringen. Nach der zweiten Hochzeit soll es bei Heck dann rund, äh, gerade gelaufen sein.

Foto: Dieter Klar/ dpa
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Der Fluch des Schlagers: Weil er sich für diese musikalische Form so engagiert hat, wurde Heck bis ins hohe Alter immer wieder zu den dubiosesten Veranstaltungen angekarrt. Notfalls setzte er auch eine lächerliche Brille auf, um an die guten alten Zeiten zu erinnern, so wie 2001 auf dem Hamburger Schlager Move.

Foto: Carsten_Rehder/ picture-alliance / dpa/dpaweb
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Vom Schlager zum Verkaufsschlager: Heck mit einer Zeitschrift zu seiner Sendung "Hitparade". Der Mann war immer ein grandioser Vermarkter.

Foto: A3500 Werner Kimmig/ dpa
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König von Schlagerland: Howard Carpendale und Barbara Schöneberger ehren Heck bei der "Goldenen Kamera" im März 2017.

Foto: Christian Charisius/ dpa
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"Melodien für Millionen" und Millionen für Melodien: Nicht zuletzt Hecks unermüdlichem Einsatz für den Schlager - hier bei einer Show 2007 - ist es zu verdanken, dass das Genre zum solidesten Marktsegment der deutschen Musikindustrie geworden ist.

Foto: Martin Schutt/ picture-alliance/ dpa
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Der Malocher unter den Moderatoren: Neben der "Hitparade" moderierte Heck auch "Die Pyramide" - von 1979 bis 1994 insgesamt 155-mal. Hier begrüßt er 1981 Mildred Scheel und Thomas Gottschalk.

Foto: Horst Ossinger/ picture alliance / dpa
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Stramme Christdemokraten: Seine politische Überzeugung schwenkte Heck wie das obligatorische Pils-Glas vor sich her. Er engagierte sich für die CDU im Wahlkampf und auf Partys gleichermaßen. Hier zwitschert er 1982 gemeinsam mit Walther Leisler Kiep, dem ehemaligen Schatzmeister der CDU.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?