Im Kreuzfahrtschiff nach Brasilien Sie nennen es Arbeit
Büro mit Meerblick: Auf einer Schiffsreise von Gran Canaria nach Brasilien wagten rund hundert Menschen ein Experiment. Wie gut...
...eignet sich ein Kreuzfahrtschiff als Arbeitsplatz?
Gefeiert wurde dabei selbstverständlich auch. Den "digitalen Nomaden" geht es darum, sich ihren Arbeitsplatz ganz individuell zu gestalten.
Unterwegs waren sie mit der "Sovereign", einem Schiff mit Platz für mehr als 2800 Passagiere: Neun Restaurants, fünf Bars und vier Swimmingpools befinden sich an Bord.
Organisator Johannes Voelkner: Er entdeckte das Angebot - für 148 Euro acht Tage lang auf dem Atlantik. Rund hundert Gleichgesinnte buchten die Reise.
WLAN war unterwegs langsam und teuer - für manche erschwerte das die Arbeit erheblich. Dafür wurden täglich Workshops angeboten.
Ein Armband für Nomaden: Der Veranstalter plant schon die nächste Reise im Mai.
Abends ein Cocktail am Pool: Von einem solchen Arbeitsumfeld dürften viele träumen.
Mit dabei waren Unternehmer, Programmierer, Onlinehändler, Grafiker, Blogger, Marketingmenschen und Journalisten, aber auch Anwälte, Coaches und Musiker.
Arbeit und Inspiration: Unterwegs geht es kollegial zu - man tauscht Erfahrungen aus, hilft sich mit technischen Fragen.
Die "Sovereign" wird von der spanischen Reederei Pullmantur betrieben.
Seit 1988 ist das Schiff auf den Weltmeeren unterwegs.
Mittagspause am Pool: Ziemlich geregelt und komfortabel geht es an Bord zu. Und um 22 Uhr steht die Broadway-Show auf dem Programm. "All-inclusive ist schon irgendwie geil", sagt Organisator Johannes.
Laptop muss mit: Jeder Job, der sich online von unterwegs erledigen lässt statt mit Aktentasche und Anzug im Büro, ist ein potenzieller Digitalnomadenjob.