Berlin und Bonn Ausflüge in die "Jurassic World"
Atemberaubend: Schon im Tageslicht macht der große Dinosaurier-Saal des Naturkundemuseums Berlin richtig was her. Auch rund 125 Jahre Geschichte sorgen hier für Atmosphäre - der perfekte Rahmen für 70 Millionen Jahre alte Schaustücke.
In der Nacht der Museen aber hat man Gelegenheit, die Hallen noch einmal ganz anders zu entdecken. Da muss man näher ran ans Exponat - sei es im Rahmen einer der vielen verschiedenen Themen-Führungen, sei es aus optischen Gründen.
Größe zieht zwar in der Paläontologie, oft sind aber die kleinsten Exponate die "größten": In Berlin gibt es unter anderem den Archaeopteryx zu sehen.
Eher das Detail kann man auch im Bonner Goldfuß-Museum entdecken. Vier Studenten haben für die kommenden Wochen eine kleine Sonderausstellung zusammengestellt, die die wissenschaftliche Seite der "Jurassic World" kritisch unter die Lupe nimmt.
Im Mittelpunkt steht da natürlich der Vergleich Kino versus Wissenschaft. Einiges passt da, anderes aber ganz und gar nicht: Die Wissenschaft, entdeckt man, ist längst weiter als die Filmmacher.
Den Nachwuchs interessieren natürlich eher die Fossilien. Neben Tausenden kleinen, die in Schaukästen ausgestellt sind, gibt es auch einige größere Exponate zu entdecken - einen T-Rex-Schädel etwa, ein fossiles Krokodil, einen Plesiosaurus.
Der hängt pittoresk über den Köpfen der Besucher. Im kleinen Rahmen können die sich ganz persönlich von fachkundigen Führern informieren lassen. Das ist anders als bei Führungen in großen Museen - hier kommt man schnell auch ins Gespräch.