Dioxin-Skandal: Gift im Futtertrog - DER SPIEGEL
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Dioxin-Skandal Gift im Futtertrog

Nun auch noch Schweinefleisch: Bei Schlachttieren eines Hofs in Niedersachsen wurden erhöhte Dioxin-Werte nachgewiesen. Noch Ende Dezember ging Fleisch von dort in den Handel. Andernorts tauchten Eier aus einem gesperrten Betrieb in Supermärkten auf. Doch Verbraucherministerin Aigner lobt ihr Krisenmanagement.
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Der Dioxin-Skandal weitet sich aus: In einem Betrieb im Landkreis Verden in Niedersachsen wiesen Prüfer bei der Probeschlachtung von zwei Schweinen eine erhöhte Dioxin-Belastung nach. Laut Bundesamt für Risikobewertung lag der Wert 50 Prozent über dem zulässigen Grenzwert. 140 Tiere auf dem Betrieb müssen nun getötet und die Kadaver entsorgt werden.

Foto: Patrick Pleul/ dpa
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Das Gift war bisher in Eiern und im Gewebe von Legehennen nachgewiesen worden. Das Bild zeigt einen Test an Eiern in einem Labor in Sachsen-Anhalt.

Foto: JOHANNES EISELE/ AFP
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Zu einer folgenschweren Panne kam es in Niedersachsen: In der Region Hannover sind in mehreren Supermärkten Eier eines wegen des Dioxin-Skandals vorsorglich gesperrten Hofs in den Handel gelangt. Das Landwirtschaftsministerium geht von einem Versehen aus.

Foto: MICHAELA REHLE/ REUTERS
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Stand 11. Januar waren in Niedersachsen noch 330 Betriebe gesperrt. Darunter waren auch 50 Betriebe mit Legehennen. Betroffen waren zudem 100 Schweinemäster sowie Geflügelmäster.

Foto: INA FASSBENDER/ REUTERS
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Ein Veterinär in Niedersachsen wollte nicht ausschließen, dass dioxinbelastetes Schweinefleisch bereits auf den Markt gekommen ist. Das Landwirtschaftsministerium will weitere Funde von dioxinbelastetem Fleisch nicht ausschließen. "Da könnten noch weitere dazukommen", sagte ein Sprecher.

Foto: Bodo Marks/ dpa
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