Dirk Müller: Mr. Dax und die Medien - DER SPIEGEL
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Dirk Müller Mr. Dax und die Medien

Als Mr. Dax wurde Dirk Müller bekannt, als Wirtschaftserklärer katapultierte er sich in Bestsellerlisten und öffentlich-rechtliche Talkshows. Sogar im Bundestag ist sein Rat gefragt. Dabei strotzt sein neues Buch "Showdown" nur so vor abenteuerlichen Verschwörungstheorien.
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Experte Müller: "Dirk, werde bitte unser nächster Bundeskanzler!"

Foto: imago
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Müller ist ein Produkt der Medien. Bis vor wenigen Jahren war Müller ein normaler Makler an der Frankfurter Börse.

Foto: © Kai Pfaffenbach / Reuters/ REUTERS
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Zuerst entdeckten ihn die Fotografen: Als Börsenmakler saß Müller jahrelang vor der Dax-Tafel am Frankfurter Parkett. Wenn die Kurse stiegen, strahlte er in die Kameras, wenn die Dax-Kurve nach unten zeigte, schaute er ängstlich.

Foto: BERND KAMMERER/ ASSOCIATED PRESS
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Lange bevor die Öffentlichkeit seinen Namen kannte, wurde Müller so zu Mr. Dax.

Foto: BERND KAMMERER/ ASSOCIATED PRESS
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Müller ist foto- und telegen, zudem kann er so einfach über Wirtschaft reden, dass fast alle ihn verstehen.

Foto: Frank Rumpenhorst/ picture-alliance/ dpa
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Müllers Lösungsvorschlag für die Krise klingt gewagt: Er will staatlich garantierte europäische Infrastrukturfonds schaffen, die die Energiewende finanzieren sollen.

Foto: Frank Rumpenhorst/ picture-alliance/ dpa
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Das Geld soll von reichen Privatleuten und Versicherungskonzernen kommen. Die Investitionen lösten einen Boom an Steuereinnahmen aus, mit dem die Staaten ihre Schulden dann leicht zurückzahlen könnten.

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Müller: Das Konzept habe er "hochrangigen Vertretern" in Wirtschaft und Politik vorgetragen, sagt der Ex-Börsenmann. "Jedes Mal war die Reaktion: Wieso haben wir das noch nicht? Das ist die Lösung!"

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?