Diskuswerferin Wyludda: Ewige Kämpferin - DER SPIEGEL
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Diskuswerferin Wyludda Ewige Kämpferin

Dreimal startete Ilke Wyludda bei Olympischen Sommerspielen. 1996 gewann sie sogar die Goldmedaille. Nach einer Beinamputation geht die Diskuswerferin nun bei den Paralympics an den Start - eine Medaille liegt aber wohl außer Reichweite.
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Kein Wunderdinge soll man von ihr erwarten, sagt der Chef de Mission, Karl Quade, über Ilke Wyludda. Die 43-Jährige startet zum ersten Mal bei Paralympischen Spielen, im Diskuswurf und beim Kugelstoßen. Wyludda ist die wohl bekannteste deutsche Starterin in London.

Foto: Peter Endig/ dpa
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Dreimal nahm Wyludda an Olympischen Sommerspielen teil, 1996 gewann sie in Atlanta sogar Gold. Ihre Weite ist immer noch die zweitbeste, die jemals von einer Frau geworfen wurde. Auch EM-Titel und WM-Medaille holte sie.

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Doch im Dezember 2010 musste Wyluddas rechtes Bein oberhalb des Knies amputiert werden. Mit dem Sport machte sie weiter. Akribisch arbeitet sie an ihrer Karriere bei den Behindertensportlern.

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Die Umstellung ist allerdings groß. Von einer Medaille zu reden, hält Wyludda für vermessen. Wichtiger als die Chancen auf Edelmetall ist jedoch ihr Einfluss, mit dem sie die Bedingungen für behinderte Sportler verbessern will.

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