"District 9": Außerirdische Apartheid - DER SPIEGEL
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"District 9" Außerirdische Apartheid

Aliens im Asylantenlager: In dem Erfolgsfilm "District 9" lässt Neill Blomkamp Außerirdische landen und einsperren - und erzählt so von einer neuen Apartheid. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview spricht der Regisseur über seine düstere Vision, die Regeln des Rassismus - und professionellen Insektensprech.
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Der südafrikanische Schauspieler Sharlto Copley in Neill Blomkamps "District 9": "Dass sich dieser Film um die Angst vor dem Fremden und um Rassenhass dreht, ergab sich fast zwangsläufig."

Foto: Sony Pictures
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Szene aus dem Film "District 9": "Der Zuschauer muss seine Vorstellung davon, was primitiv ist, überprüfen."

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Alien aus dem Kinohit: "Wir wollten die Aliens mit so vielen negativen Attributen versehen wie möglich. Sie sollen abstoßend wirken."

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Sharlto Copley alias Wikus van der Merwe auf der Flucht ("District 9"): "Man kann viel weiter gehen, viel extremer werden, als wenn man sich direkt mit der Gegenwart beschäftigen würde."

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Action-Szene aus "District 9", gedreht in Johannisburg: "Die Stadt bietet Ansichten, die Sie sonst nirgendwo auf der Welt finden."

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Das Schiff der Außerirdischen wird über "District 9" festgehalten: "Bei aller Kraft und Schärfe kann auch der beste Science-Fiction-Film nur reflektieren, aber nichts verändern."

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Verhör der außerirdischen Bewohner ("District 9"): "Es hasst sich einfach leichter, wenn man sich einredet, der Andere sei hässlich oder primitiv."

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Van der Merve beim Einbruch ins Labor (Szene aus "District 9"): "Wer etwas verändern will, soll keine Filme drehen, sondern zur Uno gehen."!"

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Van der Merve (Sharlto Copley) versteckt sich in "District 9": "Was häufiger für Unmut sorgt, sind die nigerianischen Gangster, die Schwarzhandel mit den Aliens treiben und sie ausbeuten."

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Der südafrikanische Regisseur Neill Blomkamp: "Ich hoffe, dass ich Filmproduktionen nach Vancouver hole!"

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?