DJI Mavic Air im Test Drohne für die Jackentasche
DJI Mavic Air: Letztlich dient die ganze Technik in der Mavic Air und dem Controller vor allem dazu, dem Anwender das Fliegen leicht zu machen. Selbst Anfänger kommen mit dem Gerät gut zurecht.
Zum Transport werden die Ausleger mit den Propellern eng an das Gehäuse angeklappt. Nur so passt die Drohne in die mitgelieferte Transportbox, die sie unterwegs vor Beschädigungen schützt.
Mit einem Gewicht von 430 Gramm liegt die Mavic Air bei Spaziergängen und Wanderungen vergleichsweise leicht im Rucksack. Freilich kommt noch das Gewicht des Controllers und eventueller Zusatzakkus hinzu.
Die 4K-Video- und Fotokamera sollte man beim Transport mit dieser Kunststoffabdeckung schützen und arretieren.
Die Kamera selbst ist mit einem sogenannten Gimbal an der Drohne befestigt. Dessen Mechanik stabilisiert die Kamera auf drei Achsen. Das sorgt für ruhige Aufnahmen, auch wenn es mal windig wird.
Mehrere Sensoren, so wie diese beiden an der Front, sollen dafür sorgen, dass die Mavic Air sich im Raum orientieren kann.
Die meisten dieser Sensoren sind doppelt ausgelegt. Die Unterseite ist sogar gleich mit vier Sensoren bestückt: mit zwei Kameras und zwei Infrarotsensoren.
Oberhalb der rückwärtigen Sensoren ist hinter einer Klappe ein Steckplatz für Speicherkarten versteckt. Laut Hersteller lassen sich microSD-Karten mit bis zu 128 GB einsetzen.
Die Vielzahl an Sensoren sorgt beispielsweise dafür, dass die Kamera autonom fast bewegungslos in der Luft schweben kann. Die Sensoren verhindern aber beispielsweise auch Kollisionen mit Gebäuden, Pflanzen und Straßenschildern - wenn auch manchmal nur knapp.
Die volle Reichweite der Mavic Air lässt sich nur mit dem mitgelieferten Controller ausnutzen. Genau wie die Drohne ist auch er zusammenklappbar.
In den Seitenteilen sind die abschraubbaren Steuerknüppel untergebracht.
Erst wenn die kleinen Steuerknüppel aufgeschraubt sind, wird der Controller zu einer Fernsteuerung, wie man sie von Modellflugzeugen kennt.
Die Funktionalität geht allerdings weit über die einer herkömmlichen Funkfernsteuerung hinaus, weil in den Controller ein Smartphone eingeklinkt wird. DJI liefert einen Adapter für Apple-Geräte sowie verschiedene Android-Smartphones mit.
Erst in Kombination mit der App DJI Go 4 entfaltet der Controller seine vollen Möglichkeiten, die auch einige Automatik-Modi umfassen. Außerdem wird auf dem Display das Kamerabild der Drohne angezeigt. Spätestens wenn die Drohne außer Sichtweite fliegt, ist das zur Orientierung unverzichtbar.