Osmo Pocket DJIs superruhige Minikamera im Test
DJIs Osmo Pocket ist ungefähr vier Finger hoch und einen Daumen dick. Trotzdem steckt in dem Gerät eine vollwertige 4K-Videokamera samt bildstabilisierendem Motor-Gimbal.
Die Kamera arbeitet wie die in den DJI-Drohnen verbauten Geräte. Ihr 12-Megapixel-Sensor ermöglicht Fotos mit bis zu 4000 x 3000 Pixeln. Die maximale Videoauflösung beträgt 3840 x 2160 Pixel bei bis zu 60 Bildern pro Sekunde.
Der Osmo Pocket kann microSD-Speicherkarten mit bis zu 256 GB Kapazität verarbeiten. Mitgeliefert wird keine Karte.
Der Akku wird per USB-C aufgeladen. Ein passendes Kabel liegt bei, ein Netzteil nicht.
Bedienelemente gibt es nur zwei: links die Aufnahmetaste, rechts eine Multifunktionstaste.
Unter einer Abdeckung befindet sich eine Kontaktschiene, in die Stecker eingeschoben werden können, die das Gerät mit Smartphones verbinden.
Mitgeliefert werden ein Lightning-Stecker für iPhones sowie ein USB-C-Stecker für moderne Android-Smartphones.
Benutzt man den Osmo Pocket ohne Smartphone, schiebt man den Adapter einfach umgekehrt in seine Schublade.
So ausgerüstet steckt man den Osmo Pocket an sein Smartphone. Auf dem hat man vorher hoffentlich die passende App installiert, die dann automatisch startet.
Während der Osmo Pocket auf der Vorderseite ungefähr mit dem Bildschirm des Smartphones abschließt, hängt er auf der Rückseite deutlich über. Eigentlich könnte man ihn so als Griff verwenden, doch dafür ist die Verbindung per Stecker zu wackelig.
Größenvergleich: Unten ist ein typischer Standard-Gimbal für Smartphones zu sehen, darüber der Osmo Pocket und zum Vergleich noch ein iPhone Xr.