Dodge Challenger SRT Hellcat Redeye: Schiere Power - DER SPIEGEL
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Dodge Challenger SRT Hellcat Redeye Kann vor Kraft kaum fahren

Wie kann man eine Muscle-Car-Marke zu neuem Glanz verhelfen? Am besten mit einer Leistungseskalation: 808 PS grollen unter der Haube des Dodge Challenger Hellcat Redeye. Jede Ausfahrt gleicht dem Ritt auf einer Kanonenkugel.
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Der Dodge Challenger SRT Hellcat Redeye ist der derzeit stärkste Dodge der Reihe - 808 PS leistet der V8-Motor mit Kompressoraufladung.

Foto: Fabian Hoberg
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Als reines Muscle-Car bietet der Challenger viel Leistung und ausreichend Platz im Innenraum. Schon der kleinste Motor, ein V6, leistet beim Challenger 309 PS.

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Dodge verkauft den Challenger der dritten Generation schon seit mehr als zehn Jahren nahezu unverändert - mit stetigem Erfolg.

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Mit dem Modell Redeye schärft Dodge das Muscle-Car weiter nach. Der 6,2 Liter Hemi-V8 kommt auf 808 PS.

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Durch die breiten Auspuffendrohre bollert der V8 seine Abgase – permanent und wenig dezent.

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Um den Motor mit ausreichend Luft zu versorgen, dienen die innenliegenden Scheinwerfer-Ringe als Luftansaugtunnel.

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Der Name ist Programm: SRT als hauseigener Tuner für Fahrzeuge der Marken Chrysler, Dodge und Jeep bedeutet Street and Racing Technology.

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Damit hinterherfahrende Verkehrsteilnehmer gleich wissen, wen sie vor sich haben, klebt das SRT Logo auch auf dem kleinen Heckspoiler.

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Mit dem Wide-Body-Kit passen auch 305er-Reifen locker in den Radkasten.

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Für einen Sportwagen mit 808 PS bietet der Kofferraum mit etwa 460 Liter Fassungsvermögen ausreichend Platz fürs Wochenend-Gepäck.

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Für ein amerikanisches Coupé ist der Innenraum des Challenger vergleichsweise sportlich ausgelegt. Nur die Sitze liegen etwas hoch.

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Schon beim Start des Motors will die schreiende Katze mit den roten Augen dem Fahrer Furcht einflössen.

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Durch die verschiedenen und verstellbaren Modi wie Track, Sport, Custom und Auto lässt sich der Redeye individuell abstimmen. Die Leistung lässt sich per Fingerzeig so auf 500 PS drosseln.

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Nach Drücken des Startknopfes bollert das Triebwerk: Der Redeye ist laut, stark, böse und total unvernünftig.

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Die Achtgang-Automatik kommt mit der hohen Leistung erstaunlich gut zurecht. Nur beim schnellen Runterschalten haut das Getriebe die Gänge hart rein.

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Pedalerie aus Alu mit Gummi-Noppen bieten festen Halt für die Schuhe – bei schneller Fahrt sollten die auch nicht davon abrutschen.

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Den Tankverschluss werden Redeye-Besitzer oft in der Hand halten. Eine offizielle Angabe zum Verbraucht gibt es zwar noch nicht, aber einen Redeye artgerecht unter 16 Liter auf 100 Kilometer zu bewegen, dürfte schwierig werden.

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Fans der Marke erkennen das Modell an den roten Augen in den seitlichen Logos mit der brüllenden Katze.

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Der 6,2-Liter-V8-Hemi des Hellcat erhält im Vergleich zu den schwächeren Modellen einen größeren Kompressor, stärkere Pleuel und Kolben, einen neuen Ventiltrieb und mehr Sprit durch eine stärkere Kraftstoffversorgung.

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Die Abkürzung Hemi bezeichnet einen Motor mit hemisphärischen, also halbkugelförmigen, Brennräumen.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?