Donald Trump: Rivalen lauern auf Niederlage (Fotos) - DER SPIEGEL
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US-Wahl Diese Trump-Rivalen lauern auf seine Niederlage

Ted Cruz hofft auf eine neue Präsidentschaftskandidatur 2020 – ebenso wie eine ganze Reihe anderer Republikaner. Wer könnte Trump beerben?
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Ted Cruz, 45, sorgte bei seinem Auftritt beim Parteitag in Cleveland für einen Eklat. Der Senator aus Texas verweigerte Trump vor Millionen TV-Zuschauern die Unterstützung, er spekuliert wohl darauf, bei einer Niederlage Trumps im Herbst Chancen auf die nächste Kandidatur 2020 zu haben.

Foto: Carolyn Kaster / AP
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John Kasich, 64, der Gouverneur von Ohio, lehnt Trump weiter als Kandidat ab, kam gar nicht erst zum Parteitag. Er gilt als moderater Konservativer, außenpolitischer Experte und seriöser Polit-Manager, der die Partei nach einer möglichen Niederlage Trumps wieder vereinen könnte.

Foto: Brendan Smialowski / AFP
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Paul Ryan, 46, Sprecher des Repräsentantenhauses in Washington, unterstützte in seiner Parteitagsrede Trump einigermaßen halbherzig und pflegt ansonsten sein Image als moderner Konservativer, um seine mögliche Kandidatur 2020 vorzubereiten. Ryan setzt sich für klassische Themen der Partei ein: weniger Staat, niedrige Steuern, starkes Militär. Kritiker werfen ihm indes vor, ihm fehle die nötige Härte für das Präsidentenamt.

Foto: John Locher / AP
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Tom Cotton, 39, Senator aus Arkansas, stramm konservativ, gilt ebenfalls als einer der neuen Jungstars der republikanischen Partei. Bei der Trump-Convention in Cleveland sprach der smarte Ex-Militär über seinen Einsatz im Irak und forderte mehr Engagement der USA im Kampf gegen den IS ein. Den Namen Trump nahm Cotton praktisch nicht in den Mund, dafür wurde er bei etlichen Delegiertenrunden am Rande des Parteitags gesehen, wo er Werbung für sich machte.

Foto: Jim Young / REUTERS
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Nikki Haley, 44, populäre Gouverneurin der Republikaner-Hochburg South Carolina, ist indischer Abstammung und hat sich mehrfach von Trumps Attacken auf Immigranten distanziert. Im Vorwahlkampf unterstützte sie Marco Rubio, ein klares Ja zu Trump kam ihr bislang nicht über die Lippen. Allerdings rief sie die Anhänger ihrer Partei dazu auf, die Wahl von Hillary Clinton zu verhindern. Sie ist eine der wenigen Frauen in der Partei, der Ambitionen auf eine Präsidentschaftskandidatur 2020 nachgesagt werden.

Foto: Jonathan Ernst / REUTERS
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Marco Rubio, 45, Senator, wurde von Trump im Vorwahlkampf als "Little Marco" verspottet. Er meidet den Parteitag und meldete sich lediglich per Video zu Wort. Rubio unterlag Trump bei dem diesjährigen Rennen, will aber in der Politik bleiben, um möglicherweise 2020 noch mal anzutreten. Dazu muss er allerdings erst mal bei der Wahl im Herbst seinen Senatssitz in Florida verteidigen, das könnte schwer werden, weil ihm nun ein "Loser-Image" anhaftet.

Foto: Chris Keane / REUTERS
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Scott Walker, 48, Gouverneur von Wisconsin, hielt auf dem Parteitag eine Rede, die laut "New York Times" bereits wie eine Bewerbung für 2020 klang. Er attackierte zwar Hillary Clinton, hielt sich ansonsten aber mit lobenden Worten auf Trump zurück.

Foto: Dominick Reuter / AFP
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