Donald Trump und Xi Jinping Treffen im Schatten des US-Angriffs
Donald Trump zeigt sich nach der ersten Begegnung mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping zuversichtlich. Auf lange Sicht "werden wir eine sehr, sehr gute Beziehung haben, und ich freue mich sehr darauf", sagte der US-Präsident auf seinem Luxusdomizil Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida.
Ganz oben auf der Agenda sollte das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm stehen. Der US-Präsident hatte im Vorfeld die chinesische Führung aufgefordert, ihre Sanktionen gegen Pjöngjang zu verschärfen.
Sein Luxusanwesen nutzt der Republikaner als "zweites Weißes Haus".
Xi Jinping reiste gemeinsam mit seiner Ehefrau Peng Liyuan an. Hier ist sie mit Trumps Ehefrau Melania zu sehen.
Der Staatsbesuch geriet aber durch den US-Militärschlag in Syrien zur Nebensache: Dieses Bild veröffentlichte das Weiße Haus - auf ihm ist Donald Trump mit seinen Sicherheitsberatern zu sehen, wie sie gemeinsam den Angriff auf den syrischen Luftwaffenstützpunkt verfolgen. Trump hatte den Angriffsbefehl am Rande des Treffens gegeben.
Trumps Chefstratege Stephen Bannon durfte bei den Beratungen mit Xi Jingping nicht fehlen.
Austausch von Nettigkeiten: "Ein fantastischer Besuch", nennt Trump das Treffen. "Wir haben lange und tief kommuniziert", sagt Xi Jinping. Fernab der Kameras reiste Chinas Staatschef überpünktlich ab.