Dortmunds Trainer Klopp: Ein Mann, ein Club - DER SPIEGEL
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Jürgen Klopp Ein Mann, ein Club

Seit 2008 trainiert Jürgen Klopp die Profis von Borussia Dortmund. Seitdem holte der BVB zwei Meisterschaften und einen Pokalsieg. Nun steht der Club, der 2005 nur knapp der Insolvenz entkommen war, sogar im Champions-League-Finale. Und Klopp muss sich und den Verein neu erfinden.
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Jürgen Klopp, 2013: Neue Haare, neue Brille, aber ein altes Ziel: leidenschaftlichen, schnellen, erfolgreichen Fußball spielen zu lassen. Das hat bei Borussia Dortmund unter seiner Führung in den vergangenen Jahren prächtig funktioniert.

Foto: Federico Gambarini/ dpa
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2011 und 2012 wurde Klopp Deutscher Meister, 2012 holte er dazu sogar noch den Pokalsieg. Jetzt stehen der BVB und der 45-Jährige vor der Krönung: Der Champions-League-Titel ist möglich.

Foto: Lars Baron/ Bongarts/Getty Images
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Es geht, wie passend, gegen den deutschen Erzrivalen Bayern München, mit dem der BVB und Klopp in der Vergangenheit immer mal wieder (verbal) aneinandergeraten waren. Hier streiten sich Klopp und Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer am Rande der Bundesliga-Partie zwischen beiden Teams Anfang Mai.

Foto: PATRIK STOLLARZ/ AFP
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Für Klopp wäre ein Sieg im Endspiel am Samstag in London der größte Erfolg als Trainer. 2004 feierte er mit Mainz 05 den Aufstieg in die Bundesliga, es war der erste in der Vereinsgeschichte.

Foto: MICHAEL PROBST/ AP
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2008, in seiner letzten Saison beim FSV, verpasste er den Wiederaufstieg nur knapp. Es war eine bittere Enttäuschung für den ehemaligen Zweitliga-Profi.

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Von denen gab es in den vergangenen drei Jahren, die Klopp gerne als Märchen bezeichnet, kaum eine. Sicher, Spieler wie Shinji Kagawa und Nuri Sahin gingen, doch gerade in den wichtigen Duellen mit dem FC Bayern behielt Dortmund oft die Oberhand.

Foto: Roland Weihrauch/ dpa
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2012 entschied Robert Lewandowski den Meisterkampf durch seinen Siegtreffer im direkten Duell mit den Bayern vier Spieltage vor Schluss. Eben jener Lewandowski will nun am liebsten schon im Sommer zum Rekordmeister wechseln.

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Klopp und Dortmund, hier ein Bild von der Meisterfeier 2011, haben im Sommer jede Menge zu tun, um den Kader umzubauen.

Foto: Friso Gentsch/ dpa
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Schließlich geht im Sommer auch Mario Götze nach München. Der Jungstar wird im Champions-League-Endspiel verletzt fehlen.

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Klopp (hier mit seiner Fra Ulla), der in Dortmund noch einen Vertrag bis zum Jahr 2016 besitzt, wird den BVB ändern müssen, auch personell.

Foto: Friso Gentsch/ dpa
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Zuvor soll aber erst einmal groß gefeiert werden, so wie hier bei der Meisterschaft 2011. Einen Sieg im Champions-League-Finale halten die meisten Experten aber für unwahrscheinlich.

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Das wird Klopp kaum kümmern. Der Verein definiert sich bisher über die "Underdog"-Position - das dürfte nach einem Champions-League-Sieg nicht mehr funktionieren.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?