Drama im Eis Die Explorer sinkt
Etliche Stunden trieben die Schiffsbrüchigen im Eismeer, dann wurden sie von einem anderen Schiff aufgenommen...
... und zur zu Chile gehörenden King-George-Insel gebracht - wo sie erleichtert ankamen.
Von dort werden die Abenteuerurlauber ausgeflogen.
Im Meer treiben noch einige Rettungsinseln, das Kreuzfahrtschiff ist inzwischen versunken...
Immer weiter hatte sich die "MV Explorer" in die eisigen Fluten geneigt...
... bis das Schiff schließlich sank.
Nach Stunden des Bangens gaben auch der Kapitän und der Erste Offizier das Schiff verloren.
Im eisgen Gewässer der Antarktis hatte die "MV-Explorer" einen Eisberg gerammt.
Nach Angaben der BBC wurden an dem Schiff schon früher Mängel festgestellt: Notfallpläne hätten gefehlt, wasserdichte Türen nicht geschlossen, berichtet der Sender.
Auf mehrere Rettungsboote verteilt wurden die Passagiere der "MV Explorer" in Sicherheit gebracht. Ein anderes Kreuzfahrtschiff, das in der Nähe war, nahm die Schiffsbrüchigen auf und brachte sie zur chilenischen Insel King George.
Durch die Havarie mit dem Eisberg erlitt die "Explorer" einen faustbreiten Riss im Rumpf.
An Bord des Schiffes befanden sich 100 Passagiere und 54 Crewmitglieder.
Der Kapitän und der Erste Offizier hatten vergeblich versucht, Wasser abzupumpen.
Das Notsignal des Kreuzfahrtschiffes war etwa eine Stunde nach Mitternacht eingegangen.
Angesichts der eisigen Temperaturen musste die Bergung der Passagiere schnell verlaufen.