"Drei Gesichter" von Jafar Panahi - DER SPIEGEL
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"Drei Gesichter" Große Kunst im kleinen Rahmen

Eigentlich hat der Iraner Jafar Panahi Berufsverbot. Filme dreht er trotzdem: Die Tragikomödie "Drei Gesichter" erzählt von Frauen in Iran und ihrer Sehnsucht nach Selbstbestimmung. Ein lustvoller Trip durch ein zutiefst widersprüchliches Land.
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In seinem neuen Film "Drei Gesichter" spielen Regisseur Jafar Panahi und die Schauspielerin Behnaz Jafari sich selbst.

Foto: Weltkino
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Sie gehen auf die Suche nach dem Mädchen Marziyeh, das angeblich Suizid begangen hat, weil es nicht Schauspielerin werden darf.

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Panahi und Jafari verfahren sich im unwegsamen Gebirge. Schnell wird klar, dass Marziyeh lebt und sich nur versteckt.

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In den Dörfern der Region gehen die Uhren langsamer. Ein alter Mann bewundert noch Filmstars aus den Zeiten vor der Revolution.

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Und der bittet Jafari, die in Salz eingelegte Vorhaut seines Sohnes in Teheran zu vergraben.

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Hier lebt die Bevölkerung noch nach althergebrachten Traditionen. Panahi drehte in den Heimatdörfern seiner eigenen Eltern und Großeltern.

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Eine alte Frau probiert schon einmal ihr Grab aus.

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"Drei Gesichter" ist bereits der vierte Film, den Jafar Panahi fertigstellte, nachdem das Regime ein 20-jähriges Berufsverbot gegen ihn verhängt hat.

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