Bundesliga Vier Platzverweise und ein Kantersieg
In München hatten die Roten jede Menge zu feiern. Und zwar die Bayern. Gegen Hannover gab es nie Zweifel am ungefährdeten Sieg. Toni Kroos zählte auch zu den Torschützen.
Die Führung gelang 40-Millionen-Euro-Zugang Javi Martínez mit einem schönen Fallrückzieher.
Der Spanier war bereits in der dritten Minute erfolgreich. Hannover enttäuschte auf ganzer Linie, Franck Ribéry reihte sich bei den Gastgebern ebenso in die Torschützenliste ein wie Dante und Mario Gomez.
Am Ende konnten sie die Dauerjubler aus Süddeutschland bereits für die kommenden Aufgaben schonen. Am nächsten Wochenende kommt Double-Sieger Borussia Dortmund.
In Gelsenkirchen war der Jubel groß, als Klaas-Jan Huntelaar in der elften Minute das 1:0 gegen Frankfurt erzielte. Doch die Freude währte nicht lange.
Die Eintracht glich nicht nur durch Stefan Aigner (links) aus, sondern war in der Folge auch das bessere Team. Zumindest in der ersten Hälfte. Nach dem Wiederanpfiff verflachte die Partie. Höhepunkt gegen Ende der Partie: die Gelb-Rote Karte für Frankfurts Karim Matmour
Jaja, an dieses Bild wird man sich gewöhnen müssen. Klaus Allofs, mehr als 13 Jahre bei Werder Bremen, empfing in seiner neuen Funktion als Manager beim VfL Wolfsburg ausgerechnet in seinem ersten Heimspiel seinen alten Arbeitgeber.
Werders Marko Arnautovic schlüpfte in die Rolle des Spielverderbers. Der österreichische Nationalspieler traf in der ersten Hälfte zur Führung für die Gäste. Zum Sieg reichte es aber nicht.
Nach einem Platzverweis für Lukas Schmitz kam Wolfsburg durch Bas Dost noch zum Ausgleich.
Jürgen Klopp und Thomas Tuchel frotzelten vor der Partie zwischen Mainz und Dortmund um die Wette.
Kurz nach dem Anpfiff hatte Tuchel mehr Grund zur Freude. Seine Mainzer waren durch Caligiuri in Führung gegangen.
Der Meister schlug erst durch Marco Reus (Mitte) zurück, ehe Robert Lewandowski (links) noch vor der Pause die Partie drehte.
Das Franken-Derby zwischen Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg erfüllte alle Erwartungen - zumindest in Sachen Einsatzbereitschaft konnte man beiden Teams keinen großen Vorwurf machen.
Nürnbergs Markus Feulner übertrieb es in der 36. Minute - für ein Foul an Stephan Fürstner sah er die Rote Karte. In der zweiten Hälfte musste auch Fürths Sarararer mit Gelb-Rot vom Platz. Tore bekamen die Zuschauer übrigens nicht zu sehen.