Drei surfende Aussteiger Bretter, die die Welt bedeuten
Gestatten, Lola: Man kann es sich schwer vorstellen, aber dieses Auto hat das Leben des Surfers Chris verändert. Mit dem allradgetriebenen Ford Transit bereist er die Welt - Freundin, Job und sein altes Leben in England ließ er hinter sich. .
Immer neue Ziele: Derzeit geht's nach Ghana. Von seinem früheren Leben als Elektriker in Coventry will Chris nicht mehr viel wissen. Diese Freiheit...
...erlaubt ihm Lola, ein Auto, das er nach dem Transvestiten im gleichnamigen Song der Kinks benannt hat.
Exzentrisch: Chris' Mutter macht sich Sorgen, er könnte als Terrorist nach Hause zurückkehren - weil er eine afghanische Mütze trägt. Doch eigentlich...
...will Chris nur sein Leben genießen.
Matt dagegen will seinen Job gar nicht aufgeben. Er ist Tischler. Aber...
...er arbeitet immer nur gerade so viel wie nötig, um seine nächste Auszeit zu finanzieren. Dann zieht er in seinen Wohnwagen und geht surfen, zum Beispiel in Portugal.
Überzeugt barfuß: Nichts an den Füßen zu tragen, ist Ausdruck von Matts Lebensstil. Zur Not trägt er ab und zu Badelatschen...
...oder Schuhe zum Fahrradfahren. Schon deshalb lebt er normalerweise in Australien und dort immer da, wo es am sonnigsten ist.
Nicht ganz typischer BWLer: Auch Stefan surft für sein Leben gern. Beinah wie von selbst hat sich für den Deutschen aber auch ein Beruf daraus ergeben.
Natürliches Brett: Stefan stört sich daran, dass die meisten Surfbretter nichts weiter als eine Kunststoffmischung sind. Seine sind aus Holz.
Manufaktur: Die Balsaholz-Rohlinge lässt er sich aus Ecuador liefern. In seiner spanischen Werkstatt werden sie dann mit einem Harz behandelt, das zu 98 Prozent aus Leinsamenöl besteht.
Bretter-Garderobe: Inzwischen exportiert Stefan seine Surfbretter von Nordspanien aus in verschiedene Länder. Dabei darf für ihn aber das Surfen nicht zu kurz kommen.