Dresden: Protest gegen Nazi-Aufmarsch - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Dresden Protest gegen Nazi-Aufmarsch

Der Jahrestag der Bombardierung Dresdens gilt als Politikum: Mehr als 12.000 Menschen gingen dieses Mal auf die Straße - um zu erinnern, zu demonstrieren und zu protestieren. Die Führungsriege der NPD marschierte an vorderster Front.
1 / 9

In Schwarz gekleidet und Flaggen schwenkend versammelten sich Rechtsextreme aus ganz Deutschland in Dresden, um den Jahrestag der Bombardierung der Stadt in ihrem Sinne zu zelebrieren.

Foto: REUTERS
2 / 9

Ein Großaufgebot der Polizei versuchte die verschiedenen Gruppen von Demonstranten voneinander fernzuhalten. Am Rande kam es kurzzeitig zu Ausschreitungen, es gab mehrere Verletzte.

Foto: DDP
3 / 9

Gegendemonstranten versuchten, den Marsch der Neonazis mit Sitzblockaden aufzuhalten. Die Polizei trug sie von der Straße. Am Kulturpalast kam es zu Auseinandersetzungen, als ein Zug eines linken Aktionsbündnisses von Polizisten aufgehalten wurde.

Foto: AP
4 / 9

In der Innenstadt rund um den weltberühmten Zwinger und die Semperoper wimmelte es regelrecht vor Polizisten. Tausende Beamte aus mehreren Bundesländern waren im Einsatz, um die zahlreichen Demonstrationen abzusichern und Zusammenstöße zwischen Rechtsextremen und Gegendemonstranten zu verhindern.

Foto: AP
5 / 9

Mit Luftballons, Friedensfahnen und Transparenten mit Aufschriften wie "Die Welt ist bunt" setzten Tausende Demonstranten ein deutliches Zeichen gegen den schwarzen Pulk der Rechtsextremen, die auf ihrem sogenannten Trauermarsch durch die Stadt von Hunderten Polizisten abgeschirmt wurden.

Foto: DDP
6 / 9

Menschen aus ganz Deutschland waren dem Aufruf des Bündnisses "Geh Denken" aus Kirchen, Parteien, Gewerkschaften und anderen Initiativen gefolgt, das bundesweit für den Protest gegen den Nazi-Aufmarsch mobilgemacht hatte. Die Veranstalter sprachen von bis zu 12.500 Teilnehmern.

Foto: DDP
7 / 9

Rund 6000 Neonazis aus dem ganzen Bundesgebiet und dem Ausland marschierten durch Dresden, darunter die Führungsriege der NPD, die an vorderster Front am Nazi-Aufmarsch teilnahm.

Foto: DDP
8 / 9

Polizisten drängen Antifa-Gruppen ab, die sich den Rechtsextremisten in den Weg stellen wollten.

Foto: REUTERS
9 / 9

Einige Demonstranten erlitten bei Rangeleien Platz- und Schnittwunden, die Polizei nahm mehrere Personen in Gewahrsam.

Foto: REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?