Dresdner Bombenopfer - DER SPIEGEL
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Dresdner Bombenopfer Die schwierige Suche nach der Zahl X

Der Bombenangriff auf Dresden wird bis heute von Rechtsextremisten politisch missbraucht: 250.000 Tote habe es gegeben, behaupten sie. Seriöse Studien gehen von bis zu 35.000 Toten aus. Eine Historikerkommission sollte die tatsächliche Opferzahl ermitteln. Rolf-Dieter Müller erklärt das Vorgehen.
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Blick auf die zerstörte Stadt: August Schreitmüllers Skulptur auf dem Rathausturm von Dresden sieht auf die 1945 zerbombte Stadt. Rechtsextremisten behaupten, es habe bei den Bombenangriffen 250.000 Tote gegeben, seriöse Studien gehen von 35.000 Toten aus.

Foto: Richard Petersen sen. / AP
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Das zerstörte Dresden: Das zerstörte Dresden nach den Bombenangriffen der Alliierten am 13. und 14. Februar 1945. Über die genauen Opferzahlen wird bis heute gestritten.

Foto: AP
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Alliierte Bomber: B-17- Flugzeuge werfen am Ende des Zweiten Weltkriegs Bomben auf deutsche Kommunikationsstützpunkte bei Chemnitz in der Nähe von Dresden.

Foto: AP
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Aufräumen im zerstörten Dresden: Helfer und Einwohner beginnen nach den Bombardierungen im Februar 1945 mit den Aufräumarbeiten. Die Stadt wurde von den Alliierten in Schutt und Asche gelegt, über die genauen Opferzahlen wird bis heute gestritten. Vor allem Rechte versuchen die Zerstörung von Dresden am Ende des Zweiten Weltkriegs zu instrumentalisieren.

Foto: AFP
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Die Frauenkirche in Dresden: Die Frauenkirche in Dresden wurde während der Bombenangriffe am Ende des Zweiten Weltkriegs völlig zerstört. Anfang der sechziger Jahre wurde beschlossen, die Ruine als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung zu deklarieren. Nachdem sich hier am 13. Februar 1982 erstmals junge Menschen versammelten, wurde sie zum Symbol der ostdeutschen Friedensbewegung und ein Ort des gewaltfreien Protests. Am 30. Oktober 2005 wurde schließlich der Wiederaufbau mit einer festlichen Weihe der neuen Frauenkirche beendet.

Foto: HJE/ AP
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Auferstanden aus Ruinen: Die Kuppel der wiederaufgebauten Frauenkirche in Dresden, die bei der Bombardierung im 2. Weltkrieg zerstört wurde.

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Dresden, wie es früher war: In den letzten Baulücken der im 2. Weltkrieg zerstörten Dresdener Altstadt wirbt ein Plakat für eine Nostalgie-Schau.

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Stadt ohne Patina: Der im 2. Weltkrieg zerstörte und später rekonstruierte Dresdener Neumarkt vor der Dresdener Frauenkirche wirkt wie eine bunte Kulissenarchitektur.

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Denk-Aufruf: Die seit Jahren angesetzten Aufmärsche und Demonstrationen anlässlich des Feuersturm-Angriffs im 2. Weltkrieg auf Dresden erreichten mit den Kundgebungen am 16. Februar 2008 einen neuen Höhepunkt.

Im Bild ist der Demonstrationszug des "Bündnisses für Demokratie" zu sehen.

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Dresdner Altstadt: Vor der Zerstörung im Sommer 1938.

Foto: Gerhard Dörries/Walter Dörries
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?