Hilfe auf dem Wasser Lebensretter aus der Luft
Copterpilot Thomas Wodrig von der DRK Wasserrettung präsentiert die neue Rettungsdrohne am Strand von Bansin.
Die Drohne ist ein sogenannter Quadrokopter - hat also vier Propeller. Sie ist mit einer aufblasbaren Schwimmhilfe bestückt, die sie bei Personen in Not ins Wasser abwerfen kann.
Vorführung der Rettungsdrohne in der Ostsee: Mit etwa 65 Kilometer je Stunde fliegt die Drohne über die Ostsee zum Verunglückten und lässt eine Schwimmhilfe neben der Opfer ins Wasser plumpsen. Das Paket bläst sich zu einem gelben Schlauch auf.
Start einer Rettungsdrohne an der Atlantikküste in Biscarrosse (Frankreich): Die mit einer Kamera ausgestatteten Drohnen können mit Livebildern aus der Luft Sucheinsätze in Strandnähe unterstützen. Das in Frankreich genutzte Modell stammt von einem anderen Hersteller.
Rettungsschwimmer am Strand in St. Peter-Ording (Schleswig-Holstein): Eine Drohne ist deutlich schneller bei einem Menschen, der weit draußen in Not gerät, als ein Rettungsschwimmer.
Rettungsübung: Für Schwimmer in Not könnten mit der Drohne wertvolle Sekunden bis zum Eintreffen der Rettungsschwimmer gewonnen werden, sagte Thomas Pohlers vom DRK-Kreisverband Ostvorpommern-Greifswald am Dienstag.
Drohnenpräsentation auf Usedom: Der Test an der Ostsee werde in etwa einer Woche beginnen und bis zum 30. September dauern, teilte das DRK mit.
Vorführung an französischer Atlantikküste: Nach Angaben der Behörden wurden an den Stränden in Mecklenburg-Vorpommern bislang keine Rettungsdrohnen eingesetzt.