Dropbox-Alternativen: Von Google Drive bis SugarSync - DER SPIEGEL
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Dropbox-Alternativen Von Google Drive bis SugarSync

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Google Drive

Mehr als 240 Millionen Menschen nutzen mittlerweile Google Drive . Der Cloud-Speicher ist vor allem für Teams interessant, die auch Dokumente direkt über Weboberfläche kollaborativ bearbeiten wollen. Texte, Präsentation, Tabellen, Formulare und Bilder lassen sich direkt im Browser erstellen, bearbeiten und mit anderen Nutzern teilen. Entsprechende Clients bietet Google für Windows, OS X, Android und iOS. Offizielle Google-Drive-Software für Linux wurde zwar angekündigt, ist aber noch nicht verfügbar. Einige praktische Tipps zum Umgang mit dem Cloud-Speicher findet ihr in unserem Artikel "Google Drive: Mit diesen 6 Funktionen holt ihr noch mehr aus dem Cloud-Speicher".

Unternehmen die Google Apps for Work einsetzen, erhalten pro Mitarbeiter insgesamt 30 Gigabyte Speicherplatz für Google Drive und Gmail. Für acht Euro pro Nutzer und Monat gibt es unbegrenzten Speicherplatz. Firmen mit weniger als fünf Nutzern erhalten standardmäßig einen Terabyte Speicherplatz pro Nutzer.

Foto: Google
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Microsoft OneDrive

Microsoft versucht mit seinem Cloud-Speicher vor allem Google Konkurrenz zu machen. OneDrive hieß ursprünglich SkyDrive, nach einem Markenstreit war Microsoft jedoch gezwungen, den Dienst umzubenennen. Ähnlich wie Google Drive bietet auch OneDrive die Möglichkeit, Dokumente direkt im Browser zu bearbeiten. Entsprechende Apps bietet Microsoft für Windows, OS X, Android, iOS und Windows Phone an.

Unternehmen zahlen 4,20 Euro pro Monat und Benutzer und bekommen dafür Zugriff auf einen Terabyte Speicherplatz. Unternehmen, die Office 365 einsetzen, erhalten den Onlinespeicher als Teil ihres Abonnements.

Foto: Microsoft
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Box

Box wurde schon 2005 gegründet. Der Anbieter richtet sich vor allem an Geschäftskunden und bietet Funktionen zum Projektmanagement, zur Dokumentenverwaltung und zur Automation von Arbeitsabläufen an. Außerdem lassen sich andere Systeme wie Google Apps, NetSuite oder Salesforce in Box integrieren. Der Cloud-Speicher bietet Apps für Windows, OS X, Android, iOS, BlackBerry, Windows Phone und webOS an.

Das Business-Paket von Box kostet Unternehmen 12 Euro pro Monat und Mitarbeiter. Dafür gibt es wie bei Google Drive unbegrenzten Speicherplatz in der Cloud. Die maximale Dateigröße liegt bei fünf Gigabyte.

Foto: Box
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SpiderOak

SpiderOak dürfte für viele der ultimative Cloud-Speicher für die Post-Snowden-Welt sein. Das Unterscheidungsmerkmal zu den bekannteren Konkurrenten liegt in der eingesetzten Verschlüsselung. Alle Daten werden schon verschlüsselt übertragen, sodass SpiderOak zu keinem Zeitpunkt die Daten seiner Kunden einsehen kann. Der Anbieter hat Apps für Windows, OS X, Linux, iOS und Android im Angebot.

SpiderOak bietet unterschiedliche Pakete je nach Unternehmensgröße an. Die Preise liegen zwischen fünf und neun US-Dollar pro Monat und Mitarbeiter. Zusätzlich fallen allerdings je nach Paket noch Einrichtungsgebühren an. Der Speicherplatz ist bei den Business-Varianten unbegrenzt. Firmen können für ihre Mitarbeiter jedoch Obergrenzen festlegen, sofern sie das wünschen.

Foto: SpiderOak
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FileSync

Das schweizerische Unternehmen FileSync will sich als perfekte Backup-Lösung in der Cloud positionieren. Alle Daten werden nach Angaben des Anbieters mehrfach redundant abgespeichert. Außerdem könnt ihr ältere Version eurer Dateien jederzeit wiederherstellen. Bis zu 30 Versionen einer Datei werden von FileSync dazu abgespeichert. Außerdem bleiben gelöschte Dateien für 30 Tage auf den Servern des Anbieters und werden erst dann endgültig gelöscht. Das Web-Interface von FileSync enthällt außerdem einen File-Viewer mit dem ihr direkt über den Browser oder die Mobile-App Zugriff auf Dokumente und Medieninhalte bekommt.

FileSync unterstützt den Zugriff auf die gespeicherten Dateien per FTP, SFTP und WebDAV. Die Server des Anbieters stehen in der Schweiz. Außerdem könnt ihr Dateien mit nur einem Klick mit Freunden oder Kollegen teilen. Privatnutzer erhalten 512 Gigabyte Speicherplatz für monatlich 7,25 Euro. Die einfache Backup-Funktion mit ebensoviel Speicherplatz schlägt mit 4,50 Euro zu Buche. Das günstigste Paket für Firmen umfasst ein Terabyte Datenspeicher, kostet monatlich 43 Schweizer Franken und erlaubt sogar ein eigenes Branding.

Foto: FileSync/ YouTube
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YourSecureCloud

Der deutsche Anbieter YourSecureCloud richtet sich an Privat- und Firmenkunden. Über die integrierte Online-Dateiansicht könnt ihr Word-, Exel-, Powerpoint-, PDF- sowie alle OpenOffice-Dateien direkt im Browser öffnen. Mit der integrierten Chat-Funktion soll darüber hinaus auch das gemeinsame Arbeiten an Dokumenten vereinfacht werden. Neben iOS- und Android-App unterstützt YourSecureCloud die Synchronisation von Daten unter Windows, OS X und Linux.

Privatkunden zahlen 2,49 Euro pro Monat für zehn Gigabyte Cloud-Speicher. 50 Gigabyte gibt es für 7,99 Euro. Eine Mindestvertragslaufzeit gibt es nicht. Firmenkunden zahlen mindestens 6,49 Euro im Monat und erhalten dafür 25 Gigabyte Speicherplatz. Mehr Speicherplatz gibt es auf Anfrage beim Unternehmen. Der Serverstandort ist in jedem Fall Deutschland.

Foto: yoursecurecloud.de
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SecureSafe

Der schweizerische Cloud-Speicher-Anbieter ist vor allem für Firmen interessant, die besonders auf den Schutz ihrer Daten Wert legen. Sämtliche Daten werden verschlüsselt auf den Servern des Unternehmens in der Schweiz abgelegt. Des Weiteren bietet das Unternehmen die Anmeldung per 2-Faktor-Authentifizierung über eine Smartphone-App oder per SMS an. SecureSafe bietet eigene Apps für Mac, Windows, iOS und Android. Protokolle wie WebDAV werden allerdings nicht unterstützt. Dafür bietet der Anbieter einen integrierten Passwort-Manager an.

Ab drei Mitarbeitern zahlen Unternehmen 9 Euro pro Monat und Mitarbeiter. Dafür erhalten sie drei Team-Speicher mit 30 Gigabyte gemeinsamen Speicherplatz sowie 100 Megabyte zusätzlichen Speicher für jedes einzelne Team-Mitglied.

Foto: SecureSafe/ YouTube
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SugarSync

SugarSync wurde vor zehn Jahren gegründet. Der Cloud-Opi wirbt mit einer einfachen Benutzeroberfläche und der Möglichkeit, jede Datei auf einem Rechner ohne viel Aufwand synchronisieren zu können. Das Unternehmen bietet Clients für Windows, OS X, iOS, Android, BlackBerry und Symbian an.

Die Preise für Unternehmen beginnen bei 55 US-Dollar im Monat oder 550 US-Dollar pro Jahr. Dafür erhalten Teams, die aus einer bis drei Personen bestehen, ein Terabyte Speicherplatz. Größere Teams können sich ein Angebot von SugarSync einholen.

Foto: SugarSync
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DriveOnWeb Business

DriveOnWeb ist ein deutscher Cloud-Speicherdienst. Die Daten auf DriveOnWeb werden auf Servern in Deutschland gespeichert. Außerdem garantiert das Unternehmen die Einhaltung des Datenschutzes nach ISO 27001. Passende Apps gibt es für Windows, iOS und Android. Mac- und Linux-Clients sind allerdings nicht verfügbar.

DriveOnWeb Business wird in drei Varianten angeboten, die sich vor allem in der Form des Kundensupports und dem Anpassungsgrad unterscheiden. Die Preise variieren außerdem je nach Unternehmensgröße und gewünschter Speichermenge. Über die Website des Anbieters lassen die Preise dankenswerterweise vorab kalkulieren.

Foto: DriveOnWeb
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HiDrive

Mit HiDrive Pro bietet auch der zweitgrößte europäische Hosting-Anbieter Strato einen eigenen Cloud-Datenspeicher für Unternehmen an. Auch Strato wirbt vor allem mit dem Server-Standort in Deutschland. Eigene Apps existieren für Windows, iOS und Android.

Die Preise variieren je nach länge der Vertragslaufzeit, der gewünschten Speichermenge und den benötigten Features. Zusätzliche Benutzerkonten lässt sich der Anbieter extra bezahlen. Dasselbe gilt für den Zugriff über FTP, SFTP, FTPS, WebDav, SCP, rsync und die Nutzung der Versionsverwaltung auf Git-Basis. Dadurch ist die Preisstruktur leider etwas unübersichtlich.

Foto: Strato
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