Ducati Diavel Futuristische Schönheit
Ducati Diavel: Ab sofort steht der Power-Cruiser zu Preisen ab 16.690 Euro bei den Händlern. Besonders auffällig ist der wuchtige Tank und natürlich der traditionelle Gitterrohrrahmen.
Schwindelerregend: Aus dieser Perspektive ist die Abgasanlage der absolute Hingucker. Die geschwungenen Krümmer münden in zwei gewaltige Endrohre. Einen satten Sound gibt's natürlich auch.
Gebürstet: Die Verkleidung für die beiden seitlichen Kühleröffnungen und die Blinker bestehen aus gebürstetem Aluminum.
Cooler Abschluss: Während die Partie direkt hinter der Gabel recht gedrungen wirkt, sieht das Heck deutlich luftiger aus. Besonders gelungen sind die LED-Blinker, in denen auch die Rückleuchten integriert sind. Nahezu unfassbar sieht der 240er-Hinterreifen aus.
Skizze wie aus einem Film: Ducati hat nach eigenen Angaben in der Diavel drei Motorradkonzepte vereint: Sportler, Naked Bike und Custom Bike. In dieser Skizze wird das durch die betonten Linien etwas deutlicher.
Premiere: Nach Ducati-Angaben verfügt die Diavel als erstes Motorrad über ein LED-Farb-Display. Es ist im Tank integriert und zeigt unter anderem an, in welchem Fahrmodus man gerade unterwegs ist.
Kurvenfresser: Am Besten ist die Diavel (im Bild die Karbon-Version) auf kurvigen Landstraßen aufgehoben.
Der Schöpfer: Andrea Formi, Technischer Fahrzeugdirektor, bei der Präsentation der Diavel nahe der spanischen Stadt Marbella. Der Mann sieht ein bisschen aus wie eine Mischung aus Klaus Kinski und Andy Warhol - ist aber viel umgänglicher.
Kraftpaket: Der Zweizylindermotor in L-Form leistet 162 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 127,5 Nm. Unter dem Krümmer ist übrigens der Ölkühler installiert.
Und Tschüss: Für die Autobahn ist die Diavel eher nicht geeignet, der Fahrer sitzt zu sehr im Wind. Auf einer Landstraße hingegen kommt so viel Freude auf, dass der SPIEGEL-ONLINE-Tester die Maschine nicht wieder hergeben wollte und noch eine Extrarunde drehte.