Düsseldorf-Hertha: Skandal auf dem Platz - DER SPIEGEL
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Karlsruhe und Düsseldorf Die wilden Pyro-Exzesse

Es waren schockierende Szenen: Das Relegationsspiel zwischen Düsseldorf und Hertha BSC ist von Bengalo-Dauerfeuer und einem Zuschauersturm aufs Feld überschattet worden. Schon am Vortag hatte es ähnliche Szenen gegeben.
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Schockierende Szenen in Düsseldorf: Das Relegationsrückspiel zwischen Fortuna und Hertha BSC Berlin geriet zur Farce, die Hauptrolle übernahmen die Fans.

Foto: PATRIK STOLLARZ/ AFP
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Die Fans zündeten immer wieder Bengalo-Feuer.

Foto: Lars Baron/ Bongarts/Getty Images
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Hunderte Zuschauer auf dem Feld: Beim Stand von 2:2 musste der Schiedsrichter die Partie unterbrechen.

Foto: INA FASSBENDER/ REUTERS
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Einige Zuschauer hatten in der zweiten Halbzeit etliche bengalische Feuer gezündet und die Brandkörper aufs Spielfeld geworfen.

Foto: INA FASSBENDER/ REUTERS
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In der Ecke der Hertha-Fans kroch dichter, roter Nebel die Ränge hoch. Auf dem Feld versuchten Spieler, die Zuschauer zur Räson zu bringen.

Foto: Roland Weihrauch/ dpa
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Doch immer mehr Feuerwerkskörper zischten aufs Feld.

Foto: dapd
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In der Fankurve liefen Polizeikräfte auf, doch das Chaos konnten sie kaum stoppen.

Foto: Thomas Starke/ Bongarts/Getty Images
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Nach dem ersten Bengalo-Zwischenfall in der zweiten Halbzeit wurde das Spiel zunächst wieder fortgesetzt.

Foto: Thomas Starke/ Bongarts/Getty Images
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Hertha-Spieler beim Versuch, die Fans zu beruhigen.

Foto: INA FASSBENDER/ REUTERS
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Herthas Torhüter Thomas Kraft sprang über die Bande, versuchte, die Feuerwerfer zu stoppen.

Foto: WOLFGANG RATTAY/ REUTERS
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Auch die Spieler zeigten sich schockiert.

Foto: Marius Becker/ dpa
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Etliche Polizisten waren im Einsatz, doch sie konnten nicht verhindern, dass die Zuschauer das Spielfeld stürmten, obwohl die Partie noch nicht vorbei war.

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Noch vor dem Schlusspfiff stürmten plötzlich Hunderte Menschen auf den Platz, brannten im Mittelkreis Bengalos ab.

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Binnen weniger Sekunden füllte sich der Platz, mittendrin die Spieler, die unverletzt in Sicherheit gebracht werden konnten.

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Die Polizei ging mit Hunden gegen die aufgebrachten Zuschauer vor, die versuchten, noch vor dem Spielende auf dem Platz den Aufstieg zu feiern.

Foto: WOLFGANG RATTAY/ REUTERS
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Erst nach einer langen Pause konnte das Spiel fortgesetzt werden.

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Schon am Vortag war es in Karlsruhe, wo der KSC nach dem Remis gegen Regensburg abgestiegen war, zu Ausschreitungen gekommen.

Foto: Uli Deck/ dpa
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Frustrierte Anhänger gingen auf die Polizisten los, die KSC-Spieler versuchten zu schlichten, doch...

Foto: Uli Deck/ dpa
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...die selbsternannten Fans belagerten stundenlang die Geschäftsstelle des Wildparkstadions.

Foto: Uli Deck/ dpa
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Bereits unmittelbar nach Abpfiff hatten die Ultras den Rasen gestürmt. 76 Menschen wurden bei den Ausschreitungen insgesamt verletzt.

Foto: Uli Deck/ dpa
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