Düsseldorf im Bombenhagel - DER SPIEGEL
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Düsseldorf im Bombenhagel Unzählige Nächte im Keller

Brennende Fabriken, wackelnde Wände und immer wieder der düstere Keller. Als es zum Ende des Zweiten Weltkriegs Bomben auf Düsseldorf regnete, schickten Claus P. Stephans Eltern ihren Sohn aufs Land, doch auch dort fielen Bomben. Bis zum Kriegsende kämpfte die Familie gegen übegreifende Feuer - und gegen ihre Angst.
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Löscharbeiten: Die Industriestadt Düsseldorf wurde ab 1940 immer häufiger und heftiger bombardiert. Claus P. Stephan erlebte zahlreiche Bombennächte zusammen mit seinen Eltern und Nachbarn im Keller in der Merowingerstraße in Düsseldorf-Bilk. Das Foto zeigt Wehrmachtssoldaten und Einwohner bei Löscharbeiten im September 1943. Auch der Vater der Familie musste immer wieder während der anhaltenden Bombenangriffe mit dem Löscheimer zum Speicher des Hauses hinauf, um das Übergreifen der Flammen zu verhindern.

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Zerbombtes Düsseldorf: Bewohner begutachten nach einem alliierten Luftangriff 1944 die zerstörten Häuser.

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Überlebende: Am Morgen nach einem schweren Luftangriff 1943 in Düsseldorf rettet eine Bewohnerin ihr Hab und Gut aus ihrem Haus.

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Eine Stadt in Trümmern: In Schutt und Asche liegt Düsseldorf im Juni 1943. Helferinnen des Aufräumtrupps ruhen sich auf Stühlen eines ehemaligen Konditorei-Cafés aus. Die Einrichtungsgegenstände des Ladens liegen verteilt auf der Kö herum. Das Haus wurde dem Erdboden gleichgemacht.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?