Dumm gelaufen Auf Augenhöhe
Augenhöhe: Serge Angounou (Arizona State) hat beim College-Basketball-Spiel der Pacific-10-Serie das Objekt der Begierde fest im Visier. Genützt hat es nichts, sein Team verlor gegen Oregon State 68:71.
Sonderrolle: Nach erfolgreichen Jahren ist Michael Ballack auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Mit dem FC Bayern gab es drei Spiele keinen Sieg, zuletzt nullnummerte sich der Rekordmeister durch einen gruseligen Kick beim VfL Wolfsburg, Ballack geriet das eine oder andere Mal ins Straucheln. Das mag auch an seiner ungeklärten Zukunft liegen. Alles spricht für den FC Chelsea, auch wenn Ballack in einem Mittelfeld mit Frank Lampard keine Sonderrolle spielen dürfte.
Bauchlage: Wie ein Speerwerfer den Flug seines Sportgerätes verfolgt, ist ihm überlassen, solange der Stab rechtzeitig vor Überschreiten der Markierung die Hand verlassen hat. Scott Russell wählt beim IAAF-Wettkampf in Melbourne die stabile Bauchlage. Sein Speer flog weit, aber nicht weit genug. Mit 73,48 Metern landete der Kanadier auf Platz zwei hinter dem Neuseeländer Farquhar Stuart (74,95 Meter).
Abflug: Für Martina Ertl-Renz war das vergangene Wochenende kein erfolgreiches. Die DSV-Läuferin schied beim Slalom-Weltcuprennen im finnischen Levi bereits im ersten Durchgang nach einem Fahrfehler aus. Auf den ersten beiden Plätzen gab es keine Überraschungen. Anja Pärson setzte sich im zweiten Lauf mit 1:38.86 Minuten vor Jana Kostelic (1:39.15) durch, die nach dem ersten Lauf noch knapp in Führung lag...
...die siegreiche Schwedin war auch im Ziel kaum zu bremsen, erst das Fangnetz zum Schutz der Zuschauer beendete ihre rasante Talfahrt. Die Hobbyfotografen hinter der Absperrung kamen so in den Genuss eines außergewöhnlichen Schnappschusses.
Materialtest: Ob Olivier Rochus' Schädelknochen härter war, als der Rahmen seines Tennisschlägers ist nicht überliefert. Dafür steht fest, dass Roger Federer für den Belgier eine zu harte Nuss war. Der Schweizer gewann das Viertrunden-Match 6:3, 2:6, 7:5 und trifft nun im Viertelfinale auf den Franzosen Richard Gasquet.
Turbulenzen: Hinter Kimi Räikkönen liegt ein aufregendes Wochenende. Vier Minuten vor dem Ende des Qualifyings zum Großen Preis von Bahrein brach die Hinterradaufhängung seines McLaren Mercedes, der Finne drehte von der Piste. Die Folge: Räikkönen musste vom letzten Startplatz ins Rennen gehen. Doch auch davon ließ sich der 26-Jährige nicht abschrecken und fuhr hinter Fernando Alonso und Michael Schumacher auf den dritten Rang.