Dumm gelaufen: Dicker Brocken - DER SPIEGEL
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Dumm gelaufen Dicker Brocken

Störrische Gäule, amerikanische Hechte, höhere Mächte - die vergangene Woche war mal wieder nicht für jeden Sportler erfolgreich. SPIEGEL ONLINE zeigt außerdem schmerzhafte Zusammenstöße, einen Abstecher an den See - und eine ungewöhnliche Kraftübung.
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Schwer zu tragen: Zurzeit streiten sich ja die Experten, welche Sportart demnächst wieder oder nicht mehr olympisch sein sollte. Golf? Moderner Fünfkampf? Vielleicht hätte sich das IOC mal nach Halle an der Saale begeben sollen. Dort finden seit Samstag die Highland Games statt. Starke Männer tragen zum Beispiel 90 Kilogramm schwere Steine durch die Gegend. Den vielen Zuschauern gefällt es. Einziger Nachteil bei dieser Übung: Der fehlende Durchblick. Aber dafür findet das IOC sicher auch noch eine Lösung. Oder?

Foto: DDP
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Von der Wolke gefallen: Helena Weinberg schaut etwas verdutzt, "Clouds away" hingegen zeigt keine Regung. Weinberg ist Springreiterin, "Wolken weg" ihr Springpferd, es sind die deutschen Meisterschaften im Springreiten, und Weinberg verlässt unfreiwillig den Sattel - weil das Springpferd nicht gesprungen ist. Vor einem Wassergraben hatte "Clouds away" verweigert. Und die Moral von der Geschicht'? Pferde kann man beherrschen, Wolken nicht.

Foto: AP
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Doppelaus: Ruben Gotay (blau, am Boden) ahnt es wohl bereits. Der Angreifer des Baseball-Teams Kansas City Royals (MLB) muss mit ansehen, wie Maicer Izturis von den Los Angeles Angels über ihn hinweg segelt - kurz zuvor hat er den Ball geworfen. Das wiederum bedeutete, dass Gotay aus dem Spiel war. Doch es kam noch schlimmer. Der Ball, den Short Stop Izturis warf, erreichte die Base noch vor einem zweiten Spieler der Royals - und auch der war raus, ein "Double Play". Los Angeles gewann 5:0.

Foto: AP
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Roddick-Hecht: Es ist nicht bekannt, ob Andy Roddick ein deutsches Vorbild hat. Fast könnte man das meinen, wenn man den Amerikaner im Finale des Grand-Slam-Turniers von Wimbledon derart über den Platz hechten sieht. Boris Becker war immer ähnlich spektakulär nach Passierschlägen gesprungen - aber erfolgeicher. Roddick hingegen verpasste diesen Ball, er war geschlagen vom besten Tennisspieler der Welt, Roger Federer. Der Ranglistenerste gewann das Turnier sehr deutlich in drei Sätzen und hatte dabei nicht einmal auf dem Rasen gelegen.

Foto: REUTERS
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Unschuldsmiene: Dieses Bild wurde zwar während der U20-WM in den Niederlanden geschossen, aber nehmen wir mal an, es handele sich um eine Verhandlung in einem Gerichtssaal. Dann wäre Marokkos Adil Hernach (l.) sowas wie der Angeklagte, und der Brasilianer Evandro (schmerzverzerrt) der Kläger. Hernachs Aussage: Ich habe doch nichts getan! Evandros Erwiderung: Von hinten hast du mich umgesenst! Das Urteil blieb aus, aber das Ergebnis des Spiels sprach für höhere Mächte: Brasilien gewann die Partie um Platz 3 mit 2:1.

Foto: AFP
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Misslich: Bilder von Golfprofis, die ihren Abschlag verhauen und in einem See versenken gehören ja zum Alltag auf der European Tour. Besonders ärgerlich ist das immer, wenn solch ein Missgeschick schon in der ersten Runde passiert, wie im Fall von Nick O'Hern. Am sechsten Loch auf dem "K-Club" musste sich der Australier aus dieser misslichen Lage befreien - und verspielte jede Chance auf den Turniersieg. Das wiederum gehört zum Alltag bei O'Hern. Er hat noch nie eins gewonnen.

Foto: AFP
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