Dumm gelaufen: Glatteiswarnung und Land unter - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Dumm gelaufen Glatteiswarnung und Land unter

Ein geschlagener Morgenmuffel, ein japanischer Maikäfer und ein Ausfallschritt mit Folgen. Nicht für jeden Athleten verlief die vergangene Sportwoche wie gewünscht. SPIEGEL ONLINE zeigt Bilder von Fehlstarts, Schlammbunkern und zu kurzen Ski.
1 / 6

Glatteiswarnung: Bereits beim Weltcup in Erfurt vor zwei Wochen hatte der japanische Eisschnellläufer Masaki Kobayasi mit einer unfreiwilligen Rutschpartie auf sich aufmerksam gemacht, als er den 500-Meter-Lauf zu schnell angegangen war, in der Kurve stürzte und unter einer Werbebande verschwand. Letztes Wochenende in Heerenveen erging es Kobayashi ähnlich: Wie ein Maikäfer lag er hilflos auf dem Rücken.

Foto: AFP
2 / 6

Nichts sehen, nichts hören: Da helfen weder ein Waschbrettbauch noch das Verstecken unterm Trikot - für Werders Youngstar Aaron Hunt war die 0:3-Pleite in der Champions League gegen Olympique Lyon eine bittere Lehrstunde. Leider hatten sich die Spieler des deutschen Meisters das Motto ihres Trainers Thomas Schaaf ("In der Champions League kann man mit Vorsicht nichts gewinnen") nicht zu Herzen genommen. Der 18-jährige Hunt war noch einer der Mutigsten seines Teams.

Foto: AP
3 / 6

Morgenstund' hat Gold im Mund: Für Tommy Haas gilt dieses Sprichwort nicht. Beim Tennisturnier in Memphis, Tennessee schied der bekennende Morgenmuffel im Halbfinale gegen den Weißrussen Max Mirnyi bereits vor der Mittagspause aus. "Ich will mich nicht rausreden, aber so früh habe ich noch nie ein Halbfinale gespielt", so Haas. Erster Aufschlag war um 10.30 Uhr.

Foto: DPA
4 / 6

Im Eislabyrinth verirrt: Bei der Skeleton-WM im kanadischen Calgary lief es für die deutschen Athleten alles andere als erfolgreich. Statt Medaillen sahen sie lediglich die Konkurrenz davon rauschen. "Die Bahn ist nicht anspruchsvoll genug", lautete die laue Erklärung des Teams. Dennoch kein Grund den Start so zu versauen, wie hier Matthias Biedermann, der stolperte und sich deshalb sehr ungeschickt auf dem Sportgerät platzierte.

Foto: REUTERS
5 / 6

Land unter in Hollywood: Bei der Nissan Open im Riviera Club von Los Angeles wussten die Profigolfer manchmal nicht mehr, ob sie ihre Schläger nicht lieber in Schlauchboote eintauschen sollten. Heftige Regenfälle hatten die US-PGA-Veranstaltung zu einer Farce werden lassen und Sandbunker in Teiche verwandelt. Statt vier Runden konnten nur zwei ausgespielt werden. Zu guter Letzt mussten die beiden Führenden, Adam Scott (Australien) und Chad Campbell (USA), ein Playoff ausspielen, das Scott am ersten Extraloch für sich entscheiden konnte.

Foto: AP
6 / 6

Verpasstes Gold: "Rotschew vor Hetland. Nein! Hetland vor Rotschew. Nein. Oder doch?" Wer hat denn nun den Ski in Oberstdorf vorne? Mit einem großen Ausfallschritt rettete sich der Russe Wassili Rotschew 50 Zentimeter und 0,2 Sekunden vor Tor Arne Hetland als Sprint-Weltmeister über die Ziellinie. Hätte der Norweger bloß auch einen Spagat probiert.

Foto: REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?