Dumm gelaufen Katastrophen im Blumenbeet
Trügerische Idylle: Was hier wie ein malerischer Gang durch Azaleenfelder aussieht, ist für Tiger Woods (USA) und Jose Maria Olazabal (Spanien) in Wahrheit eine peinliche Angelegenheit. Mit dem Ausgang des ersten Majorturniers der Saison für Golfprofis hatten die beiden ehemaligen Masters-Champions nämlich überhaupt nichts zu tun. Abgeschlagen in den hinteren Regionen des Leaderboards versuchten sie vergeblich Anschluss an die Spitze zu halten. Verirrte Drives wie der von Olazabal in die Azaleensträucher von Augusta halfen dabei wenig.
Männlichkeitswahn: Weil ein Zweikampf zwischen Eintrachts Ioannis Amanatidis und Bremens Ümit Davala in eine Rauferei ausartete, wurden die Hitzköpfe kurzerhand von Referee Jansen vom Platz gestellt. "Er hat mich einen Hurensohn genannt", verteidigte Amanatidis die Ohrfeige gegen den Türken. "Er hat mich gestumpt, da musste ich reagieren", versuchte Davala den Kopfstoß gegen den Griechen zu erklären. Ihren Teams haben die beiden mit den Brunftgebärden wenig geholfen. Davala wurde für vier Spiele gesperrt, Amanatidis muss zweimal aussetzen.
Kurzer Prozess: In einem ungleichen Duell fand sich Josh Davis bei den offenen Sumo-Meisterschaften in Los Angeles wieder. Der 29-Jährige und lediglich 61 Kilo schwere Journalist wurde von seinem übermächtigen Gegenüber, Marcus Barber, kurzerhand von der Matte befördert. Im Gegensatz zu den japanischen Sumo-Profis sind bei den Amateuren Kämpfer aller Größen und Gewichtsklassen willkommen. Da kann es schon einmal passieren, dass es zu solch ungleichen Auseinandersetzungen kommt.
Reiter von Pferd gezähmt: So könnte man das Bild interpretieren, dass ein Fotograf beim jährlich stattfinden Rodeo während der "heiligen Woche" in Montevideo stattfindet. Bei dem alljährlich stattfindenden Festival müssen die südamerikanischen Cowboys ihre Reitkünste beweisen.
Splittrige Angelegenheit: Schlagmann Travis Hafner von Cleveland Indians sah sich bei dem Duell mit dem Pitcher der Minnesota Twins, Kyle Lohse, zunächst ins Hintertreffen gedrängt, als sein Schläger nach einem harten Wurf des Gegners im ersten Durchgang zerschmettert wurde. Hafner lief sich von diesem Einschüchterungsversuch nicht irritieren, sondern konterte im dritten Inning mit einem Homerun, der der Grundstein zum 6:3-Sieg der Indians über die Twins legte.
Strafzeit nach Amoklauf: Weil sein Team zum Auftakt der NHL-Playoffs gegen die Ottawa Senators mit 2:4 unterlag, platzte einem Fan der Toronto Maple Leafs der Kragen, so dass er kurzerhand das Eis stürmte. Eine rutschige Angelegenheit für den übermütigen Selbstjustizler. Ohne größere Probleme würde der Störenfried eingefangen und von Linienrichter Brian Murphy zur Abkühlung auf die Strafbank geschickt.