Dumm gelaufen: Psychoterror im Sattel - DER SPIEGEL
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Dumm gelaufen Psychoterror im Sattel

Abgestochene Fischer, bockende Pferde, vorbeigeschobene Putts und ein junger Mann im Schwitzkasten. Nicht für jeden Athleten verlief die vergangene Woche wie gewünscht. SPIEGEL ONLINE zeigt Sportler und Sportlerinnen, denen es übel erging, die aber dennoch nicht verzagten.
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Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde: Beim "Calgary Stampede Rodeo" musste Cowboy Russ Hallaby schmerzhaft feststellen, dass diese Weisheit nicht immer stimmt. Denn bei der Auslosung zum Bareback-Bronco-Reitwettbewerb erwischte er einen unberechenbaren Schimmel namens "Psycho", der seinem Namen alle Ehre machte. Schon nach wenigen Sprüngen segelte Hallaby in hohem Bogen in den Staub.

Foto: DPA
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Kalte Dusche: Beim traditionellen Fischerstechen in Ulm musste dieser junge Mann unbeabsichtigt ein kühles Bad in der Donau nehmen. Bei dem seit dem 16. Jahrhundert ausgetragenen Wettbewerb fahren jeweils zwei Fischer in Booten aufeinander zu und versuchen sich, mit langen Lanzen ins Wasser zu stoßen.

Foto: DPA
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Sitzblockade: Einen ungewöhnlichen Abgang erlebte die US-Amerikanerin Jennifer Crooks beim Schauspringen in Calgary, als ihr Pferd La Dona vor einem Hindernis eine Vollbremsung hinlegte. Weder Ross noch Reiterin wurden bei diesem unglücklichen Manöver verletzt.

Foto: AP
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Südamerikanische Nahkampf: Knüppeldick kam es bei der Copa America für den Costa-Ricaner Walter Centeno (r.) im Spiel gegen Brasilien. Nicht nur, dass sich die "Ticos" dem Weltmeister mit 1:4 geschlagen geben mussten, auch Gegenspieler Edu ließ dem bedauernswerten Centeno keinerlei Freiraum.

Foto: REUTERS
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Millimetersache: In die Knie gehen musste Michael Campbell am letzten Loch der Scottisch Open in Loch Lomond. Ein Birdie hätte dem Neuseeländer gereicht, um den am Finaltag stark aufspielenden Franzosen Thomas Levet (64 Schläge) noch einzuholen und wenigstens ein Stechen zu erzwingen. Doch Campbells Putt rasierte lediglich die Lochkante, deshalb reichte es nur für Rang zwei und einem Preisgeld von 363.472,50 Euro. Der siegreiche Levet kassierte 545.208,80 Euro.

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Gesiegt und trotzdem enttäuscht: Bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Braunschweig siegte die Berlinerin Claudia Marx über 400 Meter souverän, doch die geforderte Olympianorm (51,37 Sekunden) verpasste sie deutlich - Marx war 1,57 Sekunden zu langsam.

Foto: DDP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?