Dumm gelaufen Putins Präsidenten-Pranke
Präsident und Judoka: Wladimir Putin ist bekannt als Mann, der seinen Willen durchsetzt. Bisher ging man jedoch davon aus, dass das vornehmlich mit Worten und im Anzug geschehen würde. Eine Fernsehsendung im russischen Fernsehen belehrte jetzt alle eines Besseren. Der russische Präsident trat bei einem Judo-Wettkampf selbst in Erscheinung und zeigte den jungen Talenten mal, wo Bernie den Most holt. Er kämpfte mit und korrigierte (in dieser Szene die Kopfhaltung eines jungen Jukoka) auch mal.
Sitzriese: Olaf Kölzig ist eine Ikone im amerikanischen Eishockey (und das, obwohl er ja eigentlich Deutscher ist). Stanley-Cup-Sieger war er und gilt als einer der besten Torhüter der NHL. Es gibt aber auch Spiele, in denen selbst Superstars zu Sitzriesen werden. Wie gegen die New Jersey Devils. Kölzig kam nach einem Drittel für den verletzten Kollegen Brent Johnson, am Ende stand es 2:7 aus Sicht seiner Washington Capitals. Die kleinen Fans hinter dem Tor freute es.
Augenwischerei: Daniel Narcisse hatte sich eigentlich gar nichts vorzuwerfen. Der Franzose, Rückraumspieler beim deutschen Handball-Rekordmeister VfL Gummersbach, warf im Spitzenspiel gegen Tabellenführer THW Kiel 10 Tore, mehr kann man gegen die Weltklasse-Verteidigung der Norddeutschen nicht verlangen. Trotzdem verlor sein Club am Ende 32:34.
Strauchelnde Eisprinzessin: Annette Dytrt kennt sich aus mit der Favoritenrolle. Die Münchnerin ist bereits zweimalige deutsche Meisterin im Eiskunstlaufen, deshalb war es umso überraschender, dass sie beim Pflichtprogramm des diesjährigen Championats stürzte. Die Punktrichter gaben Dytrt nur 46,72 Punkte für ihre Vorstellung. Nach der Kür konnte sie aber wieder lachen: Die 22-Jährige holte doch noch ihren dritten nationalen Titel.
Doppelte Empfängnis: Aaron Francisco (r.) scheint etwas überrascht, dass Dexter Wynn (Mitte) doch so überschwänglich den Kontakt sucht. Damien Anderson (22) versucht noch einzuschreiten, aber vergeblich. Wynn, Cornerback von NFL-Club Philadelphia Eagles, springt Francisco von den Arizona Cardinals vor Freude in die Arme. Am Schluss revanchierten sich Anderson und Co. jedoch - und gewannen 27:21.
Das letzte Hemd: Pau Gasol ist beileibe nicht arm, im Gegenteil, als NBA-Profi verdient der Spanier eine Menge Geld. Doch gegen die Los Angeles Lakers musste der Forward der Memphis Grizzlys Angst um sein letztes Hemd haben. Glücklicherweise blieb es bei einem kaputten Trikot. Die Lakers indes kam der Fauxpas teuer zu stehen. Im Ersatzleibchen, das er sich schnell aus der Kabine holte, übte Gasol mit Memphis Rache: 100:99 hieß es am Ende.