Dumm gelaufen: Superstar im Stangensalat - DER SPIEGEL
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Dumm gelaufen Superstar im Stangensalat

Eigentlich bewegt sie sich nur ganz oben, doch manchmal hat Stabhochsprung-Weltrekordlerin Jelena Isinbajewa auch weiter unten mit Problemen zu kämpfen. Für andere verlief die Sportwoche ebenfalls nicht beschwerdefrei. SPIEGEL ONLINE zeigt Abflüge, Höhenflüge, Maskenmänner und verirrte Minister.
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Stangensalat: Jelena Isinbajewa ist ein Phänomen. Die Russin dominiert ihre Disziplin, den Stabhochsprung, wie früher nur ihr Landsmann Sergej Bubka. Beim Leichtathletik-Meeting in Yokohama war Isinbajewa dann etwas verwirrt. Sie scheiterte an 4,50 Metern, die für die 23-jährige Weltrekordinhaberin (5,01 Meter) eigentlich kein Problem sind. Aber zwei Stangen sind eben auch für Isinbajewa zu viel.

Foto: AFP
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Tennis-Minister: Von Buddhadeb Bhattacharjee wusste man bisher noch nicht, dass er ein sonderlich guter Tennisspieler ist. Genau genommen wusste man von Bhattacharje bisher gar nichts. Der Mann ist Minister des kommunistisch regierten West-Bengalen, einer indischen Provinz, und weil in Kolkata (früher Kalkutta) neuerdings auch die Frauentennis-Tour WTA Station macht, schwang Buddhadeb "Becker" zur Eröffnung mal eben den Schläger. Wo der Ball landete, ist nicht bekannt.

Foto: REUTERS
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Alleinfahrt: Thomas Lüthi ist Schweizer, und das Klischee nennt die Eid- ja auch sparsame Genossen. Dass Motorradprofi Lüthi deshalb beim Moto Grand Prix der 125ccm-Klasse freiwillig von seiner Honda abstieg, um Sprit zu sparen, kann aber ausgeschlossen werden: Der 19-Jährige führt nämlich die aktuelle WM-Wertung an. Und weil er eingangs der Zielgeraden stürzte und nur von Sieger Mika Kallio (KTM) überholt wurde, bekam Lüthi die Punkte für den zweiten Rang - und bleibt vorerst WM-Leader. Den verstauchten Füßen geht es übrigens schon besser.

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Flugshow: Gary Baxter (rechts oben), macht es vor, Terrence Murphy (Mitte, in Rückenlage) und Antonio Chatman (83), folgen seinem Beispiel. Dem Synchronfliegen beim Footballspiel zwischen Baxters Cleveland Browns und den Green Bay Packers folgte das Synchronliegen der drei Hünen. Das Spiel endete 26:24 für die Browns, und Baxter landete als letzter auf dem Boden.

Foto: AP
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Hau mich doch... scheint Brian McGrattan (l.) mit seiner eigenwilligen Grimasse sagen zu wollen. Die Einladung des Stürmers vom NHL-Club Ottawa Senators nimmt Wade Belak dankend an. Der rechte Schwinger des Verteidigers der Toronto Maple Leafs verfehlte allerdings sein Ziel - zudem verlor Toronto das Testspiel vor eigenem Publikum mit 2:5.

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Synchronbücken: Michael Campbell (r.) und Paul McGinley sind Profigolfer und als solche Einzelkämpfer. Dass es auch zusammen geht, zeigten der Neuseeländer Campbell und sein irischer Kontrahent McGinley im Finale der World Matchplay Championship im Wentworth Golf Club. Der inoffielle Titel im Synchronbücken war beiden sicher, das Turnier gewann Campbell 2&1.

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Maskenmann: Jorge Garbajosa hat es nicht leicht. Der Forward des spanischen Basketballnationalteams muss nicht nur mit einer Maske über das Feld laufen, er wird von den Gegnern auch weiterhin hart attackiert. Während des dritten Gruppenspiels bei der EM werkeln die Isralis Yaniy Green (l.) und Ido Kozikaro an Garbajosa herum. Doch der lacht als letzter, auch wenn sein linker kleiner Finger arg malträtiert wurde. Spanien verlor das Spiel zwar, qualifizierte sich als Gruppenerster aber direkt fürs Viertelfinale. Israel schied aus.

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Der Ball, so fern: Andreas Reinke liegt auf dem Boden, und das galt am Dienstag auch sinnbildlich für sein Team. Reinke ist Torhüter des SV Werder Bremen, dem zuletzt einzig verbliebenen Verfolger von Meister und Tabellenführer Bayern München. Doch dann verlor Bremen überraschend mit 1:2 bei Borussia Mönchengladbach, während die Bayern in Frankfurt 1:0 siegten. Reinke schaut in dieser Szene dem entscheidenden Gegentreffer hinterher. Schütze: Der Bremer Frank Baumann.

Foto: REUTERS
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