Dumm gelaufen Wasser lassen
Down under: Einen perfekten Tag erwischten die Organisatoren beim Start der Slalom-WM der Kanuten in Sydney nun gerade nicht. Starke Winde wirbelten Wasser auf und Slalomstangen umher, so dass die Wettbewerbe erst am nächsten Tag beginnen konnten. Eine perfekte Welle erwischte auch die Französin Mathilde Pichery nicht - sie musste abtauchen.
Nachwuchssorgen: Schrecksekunde im Carrington Training Centre in Manchester. Zusammen mit seinem Nationalmannschaftskollegen übte Wayne Rooney beim Torschusstraining den Ernstfall für das bevorstehende Spiel gegen Österreich. Dabei trafen seine Mitspieler nicht nur ins Tor, wie das Foto beweist. Ernste Sorgen musste sich Coach Sven Göran Eriksson aber nicht machen: Nach kurzer Kühlung feixte Rooney wie gewohnt auf dem Platz.
Gesichtsmassage: Die deutsche Ringerin Stefanie Stübner (l.) hatte es bei der WM in Budapest nicht mit Dilettanten zu tun: Diletta Giahpiccolo aus Italien warf sie im kontaktreichen Duell bereits in der Vorrunde raus. Wenigstens konnte sich Stübner nach dem Kampf noch an der Gesichtsbehandlung durch intensives Kneten erfreuen.
Kontrollverlust: Der tschechische Motorradfahrer Jakub Smerz konnte auf der kurvenreichen Rennstrecke beim Grand Prix in Katar seine Maschine nicht mehr manövrieren und landete auf dem Asphalt. Er schied unverletzt aus, am Ende siegte wie so oft Valentino Rossi.
Liegen lernen: Bei der Ringer-WM in Budapest wurden auch famose Flugeinlagen geboten. Im freien Fall wurde der Japaner Sasamoto Makota (blau) vom Russen Aleksej Shevchov (rot) horizontal auf die Matte geschickt. Im griechisch-römischen Stil bis 60 Kilogramm flog der Russe jedoch früh aus dem Wettbewerb und belegte den 10. Platz.
Zauberstab: Seltsame Dinge geschehen auf dem Feld, unkontrolliert schwebt wie von Geisterhand geführt der Baseballschläger in der Luft. Hokuspokus? Natürlich Nonsens! Manny Ramirez (r.) von den Boston Red Sox hatte fasziniert die Flugbahn seines geschlagenen Balles verfolgt und dachte bereits an den nächsten Homerun gegen die New York Yankees. Dass Schiedsrichter Mark Wegner neben ihm stand, hatte er dabei wohl vergessen.
Kollateralschaden: Brütende Hitze in der kühlen Eishockeyhalle? Keinesfalls! Chefoach Pat Quinn (Mitte) von den Toronto Maple Leafs traf ein fehlgeleiteter Puck mitten auf die Stirn. Gegner Detroit Red Wings verlor das NHL-Testspiel mit 3:4. Es war wohl nicht der einzige Fehlschuss an diesem Tag.