Dynamo Dresden Randale statt Aufstiegsparty
Der K-Block im Dynamo Stadion in Dresden leuchtet rot. Fans haben auf den Rängen Bengalos gezündet. Eigentlich ist das verboten, gehörte laut Polizei aber zu den geringeren Verstößen der Fans. Später sollen gewaltbereite Hooligans laut Augenzeugenberichten den Rasen gestürmt und die friedliche Aufstiegsfeier gesprengt haben.
Dynamo Torwart Janis Blaswich feiert nach der Rückkehr aus Magdeburg den Aufstieg in die zweite Bundesliga. Das 2:2 reichte, um den Dresdnern einen der ersten zwei Tabellenplätze zu sichern.
Jubel nach dem Ausgleichstreffer: Dynamo-Fans werfen Pyros auf den Rasen.
Im Rauch verschwunden: Der Dresdner Auswechselspieler Stefan Kutschke versucht das Feuer auszutreten.
Acht Minuten Verlängerung brachte die Pyro-Einlage den Dynamo-Spielern ein. Nach dem Abpfiff feiern sie erleichtert den Aufstieg.
Die Stimmung kippt: Viele Dynamo-Fans seien traurig nach Hause gegangen, schreibt der Verein auf seiner Homepage. "Männer, Frauen, Kinder. Manche mit Tränen in den Augen. An einem Tag wie diesem."
Nicht mehr lang bis zum Anpfiff: Einige Dresdner Fans wollen sich Zutritt verschaffen und versuchen, einen Zaun zu durchbrechen.
Zaun eingerissen: Fans von Dynamo Dresden treffen auf die Polizei.
Auf Konfrontationskurs: Die Fans haben sich vermummt, damit sie nicht identifizierbar sind.
Sowohl Magdeburg- als auch Dresden-Fans liefern sich Krawalle mit der Polizei. Die Beamten setzen Wasserwerfer und Tränengas ein.