Dyson 360 Eye Der Dyson-Roboter im Test
Das Design des Dyson 360 Eye ist ganz anders als das anderer Staubsaugerroboter. Statt breit und flach ist er ziemlich hoch. Die glänzende Oberfläche gibt ihm einen edlen Look, wenn man sie regelmäßig putzt.
Die Rundumkamera auf der Oberseite ist wohl Namensgeber für den 360 Eye. Sie verschafft sich mit Spiegeln und einer "Panoramalinse" einen Blick in alle Richtungen. Das Prinzip erinnert an die "Bloggie"-Kamera, mit der Sony 2010 versuchte, 360-Grad-Videos populär zu machen.
Die seitlich eingebauten Mulden dienen offenbar nur dazu, den Roboter beim Tragen besser greifen zu können.
Als "Tank Tracks", also "Panzerketten", werden die Kunststoffketten bezeichnet, die als Antrieb dienen. Sie funktionieren auf glatten Böden ebenso gut wie auf dicken Teppichen und wuchten den Dyson auch manche steile Kante hoch.
Ein Blick auf die Unterseite zeigt neben den gefedert aufgehängten Antriebsketten ein kleines Vorderrad und vor allem die blau-rote Bürstwalze, die groben Schmutz ins Innere transportiert.
Dass man es hier mir einem Netzwerkcomputer zu tun hat, zeigt ein Aufkleber auf der Innenseite, zwischen Luftein- und -auslass. Auf ihm sind Daten wie die MAC-Adresse des Roboters und das Standardpasswort seines WLANs aufgedruckt.
Der USB-Anschluss, der sich hinter dem Luftfilter verbirgt, dient dazu, Software-Updates manuell aufzuspielen. Einfacher geht das freilich mit der Dyson-App, die für Android und iOS verfügbar ist.
So schön blitzeblank wie auf diesem Bild sieht der Staubbehälter nur kurz nach dem Auspacken aus.
Zum Reinigen kann der Behälter mit Wasser gespült werden. Die sogenannte Zykloneinheit lässt sich einfach mit den Fingern von Staubfusseln befreien. Danach sollte man sich die Hände waschen.
Auch im Vormotorfilter sammelt sich Schmutz, den man unter dem Wasserhahn ausspülen kann.
Dasselbe gilt für den Nachmotorfilter. Beide Filter sollten regelmäßig gereinigt werden, damit die Saugleistung nicht nachlässt.
Die Ladestation wirkt angesichts des hohen Preises ein bisschen billig und klapprig.
Im Test hatte der Roboter zudem öfter Probleme, die Ladestation zu finden.