Elektroantrieb Die Pläne der deutschen Autobauer
Daimler hat für die Elektromobilität in den kommenden Jahren viel Geld eingeplant. Neben einer Batteriefabrik in Sachsen sollen bis 2022 insgesamt zehn neue Elektromobile entstehen. Den Anfang macht 2019 der EQ, ein SUV, der mit einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern glänzen soll.
Mit dem vollelektrischen BMW i3 und dem Hybrid i8 hat der Konzern bereits zwei Klassiker im Elektrosegment im Programm. Auch die konventionell angetriebenen Baureihen verfügen bereits über Modelle mit Hybridantrieb. In diesem Jahr sollen davon noch weitere auf den Markt kommen. Schon 2017 soll die Zahl der verkauften Autos mit alternativem Antrieb die Marke von 100.000 Stück überschreiten - das wären mehr als Tesla baut.
Den Ruf als umweltbewusster Autohersteller hat Volkswagen wohl für lange Zeit verspielt. Dennoch passiert einiges: Der E-Golf von Volkswagen steht in der Zulassungsstatistik für Neuwagen in Norwegen vor Tesla an Nummer eins. Tochter Audi hat zehn Milliarden Euro für das E-Auto reserviert und in China laufen die Vorbereitungen für die Eroberung des E-Marktes bereits auf vollen Touren. Massenfertigung und Baukastensystem sollen den Hoffnungsträger ID deutlich billiger machen. Bis 2025 sollen allein in China rund 600.000 E-Mobile vom Band laufen.
Auf der IAA 2015 sorgte Porsche mit einer Elektrostudie für Aufsehen. Seitdem kamen E-Hybridmodelle des Panamera 4 und des Cayenne S auf den Markt, weitere sollen folgen. Sogar vor dem Klassiker 911 wollen die Ingenieure nicht Halt machen. Um ihrem Image als Sportwagenhersteller Ehre zu machen, wollen die Stuttgarter künftig mit eigenem Team in der Formel E an den Start gehen.