E-Schwalbe im Test - DER SPIEGEL
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E-Schwalbe im Test Sympathischer Vogel

Mit der Schwalbe kehrt ein DDR-Kultfahrzeug auf die Straße zurück. Die Neuauflage macht vieles besser als das Original - dank E-Antrieb.
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Schwachpunkte der E-Schwalbe: die hübsche, aber klappernde Verkleidung, das schmale Trittbrett und die für 135 Kilo Gewicht unterdimensionierte Vorderradfederung.

Foto: Jochen Vorfelder
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Die Verkleidung der neuen E-Schwalbe wird komplett aus Kunststoff hergestellt. Das hohe Gewicht von 135 Kilo (mit zwei Batterien) ist dem komplett versteckten Elektroantrieb geschuldet. Die alte Schwalbe wog 81 Kilogramm.

Foto: Jochen Vorfelder
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Unter dem Sitz hat die E-Schwalbe ein kleines Schließfach. Dort befindet sich auch das fünf Meter lange Aufladekabel. Je nach Steckdose und Batteriesatz dauert es zwischen einer und viereinhalb Stunden, die Akkus voll zu laden.

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Das LCD-Instrument der E-Schwalbe ist ziemlich simpel gehalten, gibt aber alle wesentlichen Informationen wieder. Bei Sonneneinstrahlung ist es schwer abzulesen.

Foto: Schwalbe
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Nach DDR-Recht durften Kleinkrafträder 60 km/h fahren. Fahrer von alten Modellen genießen deshalb Bestands- bzw. Geschwindigkeitsschutz. Neue Roller der Klasse L1e dagegen sind auf Tempo 45 begrenzt, auch die E-Schwalbe.

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Schwalbe-Bauteile wie die Hinterradschwinge, Spanner und Mutter sind funktional, aber grob gearbeitet. Schön geht anders.

Foto: Jochen Vorfelder
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Seit Herbst 2017 wird die E-Schwalbe auch mit ABS ausgeliefert.

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Das Heck mit klassischem, aber unpraktischem Gepäckträger sowie neu gestalteter LED-Lichtanlage ist der alten DDR-Schwalbe nachempfunden.

Foto: Jochen Vorfelder
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Die neue Schwalbe - und vor allem der Elektroantrieb - wird in einschlägigen Expertenkreisen meist positiv aufgenommen und gern diskutiert.

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Von der alten Simson-Schwalbe aus dem Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk Ernst Thälmann wurden zwischen 1964 und 1986 mehr als eine Million Exemplare gebaut. Die neue E-Schwalbe von Govecs ist seit 2017 auf dem Markt.

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Die E-Schwalbe wird in Cremeweiß und Tiefschwarz ohne Aufpreis angeboten. Rapsgelb, Opalgrün und Lichtblau kosten jeweils 150 Euro mehr. Auch Sitzfarbe, Hauptständer, zweite Batterie und ABS sind gegen Aufpreis im Online-Konfigurator wählbar.

Foto: Schwalbe
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