Ebola Panik in US-Medien
Einsatzkräfte in Schutzanzügen in Dallas. Hier wurde bei einer Krankenschwester Ebola diagnostiziert - als erster Person, die sich auf amerikanischem Boden ansteckte. Zuvor war ein Patient in der texanischen Metropole an dem Virus gestorben.
Ebola-Helfer in Dallas: Als sich die Seuche noch aufs fremde Afrika beschränkte, war sie für die meisten Amerikaner kaum von Interesse. Das änderte sich mit den ersten US-Fällen schlagartig.
In Boston werden Gegenstände eines Patienten weggeräumt, der mit möglichen Ebola-Symptomen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die Krankheit ist das schrille Top-Thema auf allen Nachrichtenkanälen. Nach einer Erhebung des Pew Research Centers berichteten die US-Newssender in den letzten Wochen mehr und dramatischer über Ebola als über den Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat".
Die US-Regierung versucht beruhigend dagegen zu steuern. Obama trifft sich täglich mit seinem Ebola-Krisenstab, er ließ er sich auch demonstrativ beim Telefonat mit Gesundheitsministerin Sylvia Burwell fotografieren.
In diesen Tonnen sollen Gegenstände aus dem Haus der infizierten Krankenschwester entfernt werden. In Westafrika sind Tausende Menschen an Ebola gestorben.
Die Angst in den USA begann Ende September mit der ersten Diagnose in den USA, der Liberianer Thomas Eric Duncan starb acht Tage später im Krankenhaus in Dallas.