eCall: Der Ernstfall-Assistent - DER SPIEGEL
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eCall Der Ernstfall-Assistent

Ab 2015 sollen nach Willen der EU-Kommission Neuwagen mit einem automatischen Notrufsystem ausgerüstet werden. Der sogenannte eCall ruft nach einem Unfall selbsttätig die Rettungsleitstelle an. Aber auch Besitzer von Gebrauchtwagen haben die Möglichkeit, sich den Lebensretter an Bord zu holen.
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Autounfall: Für die Verletzten kann es nach einem Crash nicht schnell genug gehen. In vielen Fällen entscheiden nur Minuten darüber, ob sich ein Unfallopfer am Ende wieder erholt, oder womöglich lebenslang ein Pflegefall bleibt.

Foto: ADAC
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eCall-Logo: Bis zu 2500 Menschenleben könnten jährlich gerettet werden, wenn Autos einen automatischen Notruf absetzen würden, sobald es zu einem Unfall kommt.

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Großes Echo: 88 Prozent der Befragten halten einen Notrufassistenten an Bord für sehr wichtig. Das ergab eine Umfrage in zwölf europäischen Ländern, die unter Federführung des spanischen Automobilclubs RACC im Rahmen des internationalen Test-Programms EuroTest durchgeführt wurde.

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SOS-Knopf: Per Tastendruck übermittelt der Fahrer nach einem Unfall mit eCall die Position des Autos an die nächste Rettungsleitstelle. Verlieren die Insassen das Bewusstsein, arbeitet das System auch automatisch.

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Assist Advanced eCall: Als einziger deutscher Hersteller bietet BMW seit 2007 einen Notrufassistenten an. Er ist an das Navigationssystem gekoppelt, das in der einfacheren Variante gut 2500 und als "Professional"-Version sogar fast 4000 Euro kostet - hinzu kommen später noch die Gebühren für den Mobilfunkanschluss.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?