Echo-Verleihung 2016 Das sind die Preisträger
Die Gewinner des Abends von einem Konzert in Bremen zugeschaltet: Pur hat bei der 25. Verleihung des Echo abgeräumt und erhielt den Preis als beste nationale Band in der Kategorie Rock/Pop.
Als beste nationale Künstlerin wurde Sarah Connor ausgezeichnet. Die Sängerin nahm sehr gerührt und mit zittriger Stimme ihren Echo in der Kategorie Rock/Pop entgegen.
Ebenso freudig, aber ohne Tränen: Über das ganze Gesicht strahlend hält Andreas Bourani seinen Echo in der Hand. Der Sänger wurde in der Kategorie Rock/Pop ausgezeichnet.
25 Jahre Echo - dafür kommt nur eine Moderatorin infrage: Gewohnt schlagfertig begrüßte Barbara Schöneberger die Größen der deutschsprachigen Musikszene - internationale Prominenz war eher spärlich vertreten.
Sängerin Helene Fischer erhielt den Echo für das Album des Jahres - eine der Königsdisziplinen des Deutschen Musikpreises.
Überraschende Gewinner: Die umstrittene Rockband Frei.Wild hat den Echo in der Sparte Rock/Alternative National gewonnen. 2013 wurde sie noch von der Nominierungsliste gestrichen.
Roland Kaiser erhielt den Echo für sein soziales Engagement. Der Schlagersänger unterstützt karitative Einrichtungen für Kinder und macht sich für das Thema Organspende stark.
Joris sorgte für die musikalische Unterhaltung der Gäste. Er gewann drei Echos, unter anderem den für den Newcomer des Jahres.
Bester internationaler Newcomer wurde der britische Sänger James Bay.
Natürlich auch dabei: Altrocker Udo Lindenberg mit obligatorischer Zigarre. Er gewann den Echo für das beste Musikvideo für seinen Song "Schwere Zeiten".
In buntem Tüll-Outfit und pinkem Hut erschien Sängerin Jamie-Lee Kriewitz und poste euphorisch mit den Fans für Selfies.
Erst beim zweiten Hinsehen erkennt man Oliver Pocher in seiner Maskerade: Der Komiker erschien als US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump verkleidet.
Conchita Wurst mit seidigem Haar und perfektem Make-up. Der Travestiekünstler blickte auf dem roten Teppich gewohnt neckisch in die Kamera.
Raper Sido war für den Umschlag mit dem besten Künstler verantwortlich und zeichnete Andreas Bourani aus. Er selbst hatte die besten Chancen auf einen Echo. Er war insgesamt viermal nominiert, davon allein dreimal für seinen Song "Astronaut", an dem sich auch Andreas Bourani beteiligte.
In bester Laune und zu Scherzen aufgelegt erschien das Duo Fantasy auf dem roten Teppich.
Bei aller Freude hallte eine Nachricht immer noch nach: Auf einer Leinwand war der verstorbene Jazzmusiker Roger Cicero zu sehen. Vor einem Jahr war er noch selbst bei der Echo-Verleihung.
Der britische Sänger Ed Sheeran wurde als bester internationaler Künstler ausgezeichnet.
Bei den Damen ging diese Ehrung an Adele, die aber - wie viele internationale Prominente - bei der Verleihung nicht anwesend war.
Beinahe unvermeidlich: Der Preis für die beste internationale Band ging an Coldplay.
Auch die alten Recken von Iron Maiden bekamen einen Echo: Als beste internationale Rockband. Sie bekamen damit den Vorzug vor Motörhead, deren Gründer Lemmy kürzlich verstorben war.
An der Schlagerfront segelte die Shanty-Band Santiano hart am Wind und wurde als beste Gruppe volkstümlicher Musik ausgezeichnet.
Die Sängerin Vanessa Mai, die sich früher Wolkenfrei nannte, erhielt den Preis als beste Künstlerin Schlager/volkstümliche Musik.
Preisträger bester Künstler HipHop/Urban wurde der Rapper Kollegah mit seinem subtil betitelten Album "Zuhältertape Volume 4".
Als bester internationaler Hip-Hop-Künstler erhielt Dr. Dre einen Echo.
Der belgische DJ Lost Frequencies wurde für das Album des Jahres und den Hit des Jahres ("Are You With Me") ausgezeichnet.
In Sachen Dance ist Robin Schulz seit gestern Abend offizieller Echopreisträger.
Markus Schreiber/ AP
Für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wurde die Ostrock-Band Puhdys.
Im Januar verstarb er an Krebs - nun wurde David Bowie in die Echo Hall of Fame aufgenommen.