Edersee: Atlantis in Deutschland - DER SPIEGEL
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Edersee Die versunkenen Dörfer

Berich, Asel und Bringhausen: Diese Dörfer liegen auf dem Grund des Edersees. Sie wurden 1912 aufgegeben, als der Stausee entstand. Bei Niedrigwasser tauchen die Ruinen wieder auf – doch sie sind in Gefahr.
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1912 versanken in Nordhessen die Dörfer Berich, Asel und Bringhausen endgültig im Edersee.

Foto: Swen Pförtner/ dpa
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Denn: Der Edersee ist kein natürliches Gewässer, sondern ein Stausee. Die Dörfer mussten weichen und wurden verlegt.

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Wenn es wenig regnet und der Wasserstand im See während des Sommers sinkt, werden die Ruinen der Dörfer wieder sichtbar.

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Die alte Brücke bei Asel ist in hervorragendem Zustand und das Wahrzeichen des »Edersee-Atlantis«.

Foto: Uwe Zucchi/ dpa
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Auch im Moment sind die Überreste der Dörfer wieder zu sehen. Der Füllstand des Sees lag zuletzt bei nur etwa 32 Prozent.

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Die Ruinen sind für die Region eine Touristenattraktion – besonders wenn aufgrund des niedrigen Wasserstands kein Wassersport möglich ist.

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Die Ruinen sind jedoch in Gefahr. Ein Förderverein versucht deshalb, die Ruinen in Berich wieder aufzubauen.

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In Edertal wollen Archäologen die Dörfer virtuell rekonstruieren.

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