Eduard "Ede" Geyer - DER SPIEGEL
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Eduard Geyer Mr. Ostfußball

Eduard "Ede" Geyer war Trainer in Cottbus und in Dresden. Nun treffen beide Teams aufeinander, in der dritten Liga. Im Interview verrät Geyer, wem er die Daumen drückt - und beklagt den Zustand des Ostfußballs.
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Kritischer Blick: Eduard "Ede" Geyer ist trotz seiner 71 Jahre immer noch ein aufmerksamer Beobachter des ostdeutschen Fußballs.

Foto: Z5326 Thomas Eisenhuth/ dpa
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Seine Karriere begann Geyer bei Dynamo Dresden. Als Spieler sicherte er sich mit dem Team 1971 die DDR-Meisterschaft. Zwei Jahre später gelang ihm der zweite Triumph in der Liga.

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Mit Dresden spielte Geyer auch im Europapokal der Landesmeister, dem Vorläufer der Champions League. Hier dribbelt ihm (rechts) Bayern-Stürmer Uli Hoeneß davon.

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Geyer konnte in seiner Spieler-Karriere auch den DDR-Pokalsieg 1971 feiern. 1974/1975 spielte er seine letzte Saison.

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Der Übergang in den Trainerberuf war fließend. Geyer war zunächst Nachwuchscoach bei Dynamo, von 1986 bis 1990 betreute er dann die Herrenmannschaft Dresdens - mit Erfolg: 1989 konnte er die DDR-Meisterschaft bejubeln.

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Nach Dresden folgte ein zweijähriges Engagement als Nationaltrainer der DDR. Geyer betreute das Team auch beim letzten Länderspiel am 12. September 1990 in Brüssel gegen Belgien.

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Geyer fand seinen Weg zurück zum Vereinsfußball. Mit Energie Cottbus, bei denen er zehn Jahre Trainer sein sollte, stieg er 2000 in die Bundesliga auf.

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Drei Jahre konnte sich Geyer mit Cottbus in der höchsten deutschen Spielklasse halten. 2003 folgte dann der Abstieg in die zweite Bundesliga. Heute spielt Cottbus in der dritten Liga - und muss um den Klassenerhalt fürchten. Dresden steuert hingegen dem Zweitliga-Aufstieg entgegen.

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