"Effi Briest"-Vorbild Ardenne - DER SPIEGEL
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"Effi Briest"-Vorbild Ardenne Ins Grab geliebt

Sie suchten Liebe - und fanden den Tod: Ende des 19. Jahrhunderts flüchtete die zwangsverheiratete Adlige Elisabeth von Ardenne in die Affäre mit einem Offizier. Ihr Gatte streckte den Widersacher im Duell nieder. Doch ein Roman Theodor Fontanes sollte alle drei unsterblich machen.
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Die wahre Effi Briest: 1853 wurde Elisabeth von Plotho als jüngste von vier Schwestern in ein sachsen-anhaltinisches Adelsgeschlecht hineingeboren. Ihre unbeschwerte Kindheit auf dem Lande endete schon früh: Bereits im Alter von 17 Jahren wurde sie gegen ihren Willen und auf Drängen ihrer Mutter verheiratet an...

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...den Berufsoffizier Armand von Ardenne - hier auf einem Hochzeitsbild mit seiner Gemahlin aus dem Jahr 1873. Armand entstammte einer niederen belgischen Adelsfamilie und erhoffte sich allem Anschein nach durch die Verbindung mit dem brandenburgischen Uradel der Plothos eine Verbesserung seiner Karrierechancen in der Preußischen Armee.

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Effis Vater im Geiste: Mit der Leidensgeschichte der gegen ihren Willen verheirateten Effi Briest legte der Dichter Theodor Fontane den Grundstein für den deutschen Gesellschaftsroman. Der Text wurde zunächst von 1894 bis 1895 als Fortsetzungsroman in der "Deutschen Rundschau" veröffentlicht, bevor er als Buch erschien.

Foto: dpa
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Film-Effi: Fünf mal wurde Fontanes berühmter Roman bisher verfilmt. Verkörpert wurde die tragische Heldin darin von Schauspielerinnen wie Hanna Schygulla, Angelica Domröse, Ruth Leuwerik oder Julia Jentsch. Die erste Leinwand-Effi war jedoch Marianne Hoppe in der Verfilmung "Der Schritt vom Wege" von Gustav Gründgens.

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