EICMA 2007: Roller, Chopper, Supersportler - DER SPIEGEL
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EICMA 2007 Roller, Chopper, Supersportler

Die Mailänder Motorradmesse EICMA wuchert mit einer Masse von Neuerscheinungen - ab heute werden dem Publikum über vier Dutzend neue Modelle für 2008 präsentiert. SPIEGEL ONLINE hat bei einem Rundgang die Trends sortiert.
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Messestand auf der EICMA 2007: Acht Hallen, fast 70.000 Quadratmeter Stellfläche, 1515 Aussteller aus 39 Ländern; 550.000 Zweirad-Fans werden bis zum 11. November erwartet.

Foto: Jochen Vorfelder
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Aprilia SMV 750: Böser Streetfighter. Wassergekühlter V-Twin mit 94 PS aus 749 ccm bei unter 170 Kilo Gewicht – das klingt nach Kampfansage an die Supermotorrad-Gemeinde. Ob es der Prototyp bis Sommer 2008 auf den Markt schafft? Unsicher.

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Bimota DB7: Liebe zum Detail. Die italienischen Kleinserienbauer von Bimota beweisen, dass man auch Edelmarken noch verfeinern kann. Ein scharfgemachtes Ducati-1098-Triebwerk, viel Handarbeit, wird nur auf Bestellung angefertigt.

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BMW F 800 GS: Volle Planwirtschaft. Die F 800-Modellreihe mit dem wassergekühlten Zweizylinder und 85 PS wird konsequent diversifiziert – ab 2008 auch als neue GS für die Schotterpisten. Gibt es auch als 650er mit 71 PS.

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BMW G450 X: Blick nach unten. Nach dem Einstieg in die Offroad-Szene mit dem großen HP2-Boxer versucht sich BMW jetzt im Leichtgewichtsegment. Ein scharfer Einzylinder mit 450 ccm und 50 PS. Prognose: Nächstes Jahr folgt eine Straßenversion.

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Buell 1125R: Neustart bei Buell. Die Amis verzichtet beim neuen Flagschiff auf den Harley-V-Twin und verbauen das mit Rotax entwickelte Triebwerk. 1125 ccm, 134 PS. Auspuff unterm Motor, Benzin im Rahmen – tiefer kann man den Schwerpunkt nicht legen.

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Derbi Terra 125 Adventure: Modelcharakter. Sieht aus wie eine kleine BMW GS, kommt aber aus Spanien. 125 ccm, 17 PS; Alukoffer inklusive. Fahren darf das in Spanien jeder, der den Autoführerschein hat. Kein Wunder, dass der iberische Markt explodiert.

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Ducati Monster 696: Legende reloaded. Monster wird nach 14 Jahren am Markt komplett neu definiert. Kein großer Wurf wie die 1098 vor zwölf Monaten; die Begeisterung war verhalten. Feine Details, runder, kompakter, mit 161 kg sehr leicht, 80 PS stark.

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Ducati 848: Die Neue in der Muckibude. Mit einem Kampfgewicht von nur 163 Kilogramm fast 30 Prozent leichter als die Vorläuferin. Die 134 PS in der Trendfarbe Weiß mischen die Konkurrenz in der Sportler-Mittelklasse auf.

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Moto Guzzi Stelvio: Unentschlossener Nachzügler. Auch Guzzi versucht sich nun im SUV-Segment: etwas Naked Bike, etwas Enduro – auf der bewährten V90-Motorbasis mit 110 PS. Erstes Urteil: Lieber was Modernes wie die Ducati Hypermotard

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Honda DN-01: Leichte Bewegung. Nachdem Yamaha bei der FJR 1300 zumindest eine Tiptronik-Schaltung im Angebot hat, denkt Honda mit der DN-01-Studie notgedrungen über ein vollautomatisches Getriebe nach. Aprilia bietet es längst an.

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Honda Transalp: Schöner kurven. Bestätigt den Trend hin zu den kleinen Reiseenduros. Löst mit neuem Rahmen und wassergekühltem V2-Viertakter (60 PS) die in die Jahre gekommene Vorläuferin ab. Wertung: Hat die Klasse unterhalb der GS fest im Griff.

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KTM 1190 RC8: Unbekanntes Terrain. Mit der kantigen 1190 fordern die Österreicher die japanische und italienischen Platzhirsche in der Königsklasse heraus. Ein Zweizylinder mit 155 PS und Technik direkt von der Rennstrecke.

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Suzuki B-King: Schwergewicht mit Fledermausohren. Am Suzuki-Flagschiff mit dem modifizierten Hayabusa-Motor (immer noch 184 PS) scheiden sich die Geister: War der Zeichner von Star Wars am Werke oder stammt das Design aus der Tierwelt?

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Yamaha XT660Z Ténéré: Neuauflage der Wüstenkönigin. Die 2008er Ténéré wurde nach 20 Jahren endlich komplett neu zusammengestellt, mit großem Reisetank und Aluboxen. Die Abenteurer frohlocken schon. Prognose: Könnte ein neuer Dauerbrenner werden.

Foto: Jochen Vorfelder
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?