Omanische Tradition Showa-Schmaus in Ibra
Schönheit am Meer: Sur ist eine wichtige Hafenstadt im Oman. Im August, wenn die Fastenzeit vorüber ist, wird überall im Land das Eid-Fest gefeiert.
Dorfplatz in Ibra: Höhepunkt des Eid-Festes ist die Showa - ein traditionelles Mahl, bei dem in einem Erdloch Fleisch geschmort wird.
24 Stunden Garzeit: Das Erdloch wird mit Fleischsäcken gefüllt und mit Erde und Sand bedeckt.
Riesige Töpfe mit rohem Rind-, Schafs- und Kamelfleisch werden herangeschleppt, mit Kardamom, Ingwer und Kreuzkümmel gewürzt. Dann wickeln die Männer die Mischung in Bananenblätter.
"Wir sind eine sehr offene Familie", sagt Muslim al-Shukairi. Männer und Frauen feiern zwar in getrennten Räumen, doch jeder darf in die Zimmer der anderen gehen.
Bevor das Fleisch in der Grube landet, verschnürt das Familienoberhaupt einen Palmenwedelsack.
Zum Eid-Fest bemalen sich die Frauen die Hände mit Henna.
"Bei uns in Ibra wird die Showa am zweiten Tag des Eid vorbereitet", erzählt Muslim al-Shukairi, der das Fest zusammen mit seinen vier Brüdern und sieben Schwestern im Haus seiner Eltern feiert.
Ladies only: Männer- und Frauenwelt sind im Oman weitgehend getrennt.
Die Frauen werfen sich für das Eid-Fest in ihre schönsten Kleider.