Eid-Fest: Fastenbrechen im Oman - DER SPIEGEL
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Omanische Tradition Showa-Schmaus in Ibra

Ingwer-Schaf im Bananenblatt, Kamel mit Kardamom: Im Oman zelebrieren Familien das Ende des Ramadans mit einem dreitägigen Fest. Höhepunkt ist ein proteinhaltiger Schmaus fürs ganze Dorf. 24 Stunden lang schmoren in einem riesigen Feuerloch 4000 Kilogramm Fleisch.
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Schönheit am Meer: Sur ist eine wichtige Hafenstadt im Oman. Im August, wenn die Fastenzeit vorüber ist, wird überall im Land das Eid-Fest gefeiert.

Foto: Jutta Lemcke
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Dorfplatz in Ibra: Höhepunkt des Eid-Festes ist die Showa - ein traditionelles Mahl, bei dem in einem Erdloch Fleisch geschmort wird.

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24 Stunden Garzeit: Das Erdloch wird mit Fleischsäcken gefüllt und mit Erde und Sand bedeckt.

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Riesige Töpfe mit rohem Rind-, Schafs- und Kamelfleisch werden herangeschleppt, mit Kardamom, Ingwer und Kreuzkümmel gewürzt. Dann wickeln die Männer die Mischung in Bananenblätter.

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"Wir sind eine sehr offene Familie", sagt Muslim al-Shukairi. Männer und Frauen feiern zwar in getrennten Räumen, doch jeder darf in die Zimmer der anderen gehen.

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Bevor das Fleisch in der Grube landet, verschnürt das Familienoberhaupt einen Palmenwedelsack.

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Zum Eid-Fest bemalen sich die Frauen die Hände mit Henna.

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"Bei uns in Ibra wird die Showa am zweiten Tag des Eid vorbereitet", erzählt Muslim al-Shukairi, der das Fest zusammen mit seinen vier Brüdern und sieben Schwestern im Haus seiner Eltern feiert.

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Ladies only: Männer- und Frauenwelt sind im Oman weitgehend getrennt.

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Die Frauen werfen sich für das Eid-Fest in ihre schönsten Kleider.

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