Eifel Classic Milllimeterarbeit im Oldtimer
Eifel Classic: Zum ersten Mal wurde jetzt die Oldtimer-Rallye Eifel Classic gestartet, und 140 Teilnehmer mit Autos der Baujahre 1914 bis 1989 nahmen Teil. Im Bild ein Austin Healy aus dem Jahr 1959.
Debüt in der Herbstsonne: Das von der Fachzeitschrift "Motor Klassik" veranstaltete Oldie-Gleichmäßigkeitsrennen fand bei goldenem Oktoberwetter statt. Ein Glücksfall in der Wetterküche Eifel.
Alteisen am Start: Trüb und nebelig war es nur morgens. Dann aber riss an allen drei Tagen der Himmel auf und die Sonne begleitete das gepflegte Altmetall über etliche Sonderprüfungen und drei Rennstrecken.
Exaktheit zählt: Auch wenn der Porsche 356a aus dem Baujahr 1958 noch immer flink unterwegs sein könnte - bei Klassik-Rallyes zählt Beständigkeit mehr als Tempo.
Exot in Rot: Ein zum Feuerwehrauto umgebauter Land Rover der Serie II aus dem Jahr 1959.
Gentleman-Racer: Eine ebenso luxuriös ausgestattete wie eigenwillig lackierte Limousine - ein Mercedes 220 SB von 1959 - auf einer Landstraßen-Etappe in der Eifel.
Quattro-Helden: Rallye-Legende Walter Röhrl und sein ehemaliger Co-Pilot Christian Geistdörfer fuhren im Audi Quattro Sport von 1984 mit.
Strahlender Sieger: Hans Werner Wirth aus Fürth fuhr am präzisesten durch die zahlreichen Lichtschranken - und gewann am Ende auch die Gesamtwertung.
Totaler Durchblick: Der Opel Manta 400 aus dem Jahr 1983 mit dem späteren Sieger Hans Werner Wirth am Steuer auf einer Sonderprüfung.
Gediegener Gleiter: Ein bestens erhaltener Citroen SM aus dem Jahr 1972 schnurrt erhaben über die Rallye-Strecke.
Geistliche Unterstützung: Ein Pater interessiert sich beim Stopp des Rallye-Trosses in Maria Laach für den gut erhaltenen Ferrari Dino von 1973.
Bekanntes bewahren: Malte Jürgens, Chefredakteur der Zeitschrift "Motor Klassik" und als solcher Ausrichter der Oldie-Parade sagt, dass die Menschen von allem in Zeiten des Umbruchs sich mit Altbekanntem umgäben - also auch mit alten Autos.
Im Anflug: Ein Lancia Stratos von 1974 im klassichen Rallye-Trimm. Diesmal aber ging es nicht um die Vollgaskompetenz.
Passende Ausrüstung: Nicht nur die Autos bei der Eifel Classic stammten aus vermeintlich besseren Tagen für die Branche, auch die Ausrüstung vieler Fahrer war den betagten Mobilien angepasst.
Kragen hoch und ab: Ein Eifel-Classic-Teilnehmer in einem offenen Falcon MK III von 1958 rauscht übers Land.