Hagen Koch Die Partei, die Mauer und ihr Ende
Der Mauerbewahrer: "Was man nicht mehr sieht, vergisst man". Hagen Koch stellt sich, wie hier an der Zimmerstraße, schützend vor die Überreste der Mauer. An genau dieser Stelle ließen DDR-Grenzer einst den Mauer-Flüchtling Peter Fechter im Stacheldraht verbluten.
Ulbrichts Kartograph: Als junger MfS-Offizier fertigt Hagen Koch 1961 Skizzen vom genauen Mauerverlauf an.
Der Linientreue: Mit 17 in die Partei, mit 19 in die Stasi: In der DDR hat Hagen Koch, hier als 27-jähriger Oberfeldwebel Karriere gemacht - bis die Zweifel überhand nahmen.
Der Zweifler in Uniform: Der Glaube an die sozialistische Sache ist Hagen Koch, hier in Offiziersuniform im Jahr 1983, längst abhanden gekommen - doch erst 1985 erreicht er seine Entlassung.
Der letzte Stempel: Am 30. Juni 1990, Punkt Mitternacht, fielen die letzten Grenzkontrollen zwischen dem geteilten Deutschland weg. Der Mauer-Beauftragte Hagen Koch nahm den letzten Stempel mit.
Der Mann mit dem Pinsel: Rückkehr zu einem hochsymbolischen Ort: Genau hier hat Hagen Koch am 15. August 1961 schon einmal gestanden - und mit einem weißen Pinsel den Verlauf der Mauer vorgezeichnet.
Hagen Koch: Als junger Kartograph und Stasi-Offizier zog Hagen Koch im August 1961 die Markierungslinie für den Bau der Berliner Mauer. Als "Mauer-Beauftragter" der letzten DDR-Regierung lautete sein Auftrag 1990, die Mauer wieder verschwinden zu lassen.
Todesstreifen in Berlin: Blick auf den Checkpoint Charlie.
Zwei Welten: Blick auf die Mauer beim Reichstag.
Die Garde des Erich Mielke: Buch-Cover: Wachregiment "Feliks Dzierzynski"
gemeinsam mit Peter Joachim Lapp
Mauer-Werk: Buchcover "Die Berliner Mauer - Geschichte eines politischen Bauwerks". Ein Standardwerk zur Geschichte der Berliner Mauer von Thomas Flemming und Hagen Koch.
DVD "Flucht aus Berlin": Zeitzeugen und Hagen Koch berichten über den Weg aus der DDR.