Eine Reise durch Iran: Im Land der Widersprüche - DER SPIEGEL
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Eine Reise durch Iran Im Land der Widersprüche

Eine Reise durch Iran ist die Reise in eine Welt der Widersprüche. Nadine Pungs hat sich auf die "Achse des Bösen" begeben und dort die wahre Schönheit gefunden.
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Nadine Pungs in Kaschan: Die Autorin ist gerne und viel unterwegs - ihre Geschichten bloggt sie auf Trackqueen.de.

Foto: Nadine Pungs
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Besuch einer Moschee: Frauen müssen sich in den Gotteshäusern in einen Tschador hüllen - Iranerinnen in Schwarz, Ausländerinnen in Bunt. Eine geblümte Ente unter schwarzen Krähen, nennt Pungs das.

Foto: Nadine Pungs
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Mit dem Bus durch das Land: Pungs erlebte eine Kontrolle, bei der Polizisten den Innenraum durchkämmten, Schmuggelgüter zusammensammelten und Schmuggler verhafteten.

Foto: Nadine Pungs
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Frühstück auf Iranisch: Am Morgen werden das Fladenbrot Nan Barbari und Honig serviert.

Foto: Johannes Klaus
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Basar von Tabriz: Pungs übernachtet bei Iranern und erlebt sowohl den Alltag als auch Feiern mit.

Foto: Johannes Klaus
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"Down with USA": Mit dem Begriff "Achse des Bösen" hat der damalige US-Präsident George W. Bush Iran als Schurkenstaat stigmatisiert. Eine Allianz zwischen Iran, Irak und Nordkorea gab es jedoch nie.

Foto: Johannes Klaus
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Werbung in allen Sprachen in Esfahan: Trotz all der berechtigten Kritik an Bushs Äußerung bleibt das iranische Regime dennoch restriktiv und verletzt tagtäglich Menschenrechte.

Foto: Johannes Klaus
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Kopftuch in Öffentlichkeit: Pungs ist von den Hidschabs und Tschadors genervt - wie viele Frauen in Iran.

Foto: Johannes Klaus
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Ruhollah Khomeini und Ajatollah Ali Khamenei: Zwei Porträts, die in Iran allgegenwärtig sind - der Gründer der Islamischen Republik und der Revolutionsführer.

Foto: Johannes Klaus
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Moschee in Esfahan: Die Millionenstadt in der Mitte des Landes hat zahlreiche Prachtbauten und Gartenanlagen.

Foto: Johannes Klaus
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Gedeckter Tisch mit Hähnchen, Reis und Auberginenpastete: Alkohol ist verboten, unverheiratete Pärchen sind verboten. Hinter den verschlossenen Türen lebt allerdings eine andere Gesellschaft.

Foto: Johannes Klaus
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Moschee in Esfahan: Iran ist eine Theokratie. Die Sittenpolizei überprüft zuweilen immer noch den Sitz des Schleiers.

Foto: Johannes Klaus
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Freundliches Interesse: Pungs erinnert sich an "die vielen Menschen, die mir Süßigkeiten und Tee anboten. Einfach so" - "mein Herz ist voll mit Persien".

Foto: Johannes Klaus
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Fake-McDonald's: Die Burgerkette aus den USA ist in Iran verboten - ihr Logo wird dennoch verbreitet.

Foto: Johannes Klaus
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Jugendlicher in Yazd: Die Wüstenstadt ist eine der ältesten Städte des Landes. Die historischen Häuser werden über die Windtürme gekühlt.

Foto: Johannes Klaus
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Kind mit Waffe in Schiras: Iran und USA sind unausgesprochene Verbündete im Kampf gegen die Taliban in Afghanistan und den sogenannten Islamischen Staat (IS) im Irak und in Syrien geworden. Atomdeals werden geschlossen, Sanktionen aufgehoben.

Foto: Johannes Klaus
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Gewürze und Grüner Tee: "Mein Herz ist voll. Randvoll mit Augenblicken. Mit Gesichtern und Musik, mit Düften und bunten Gewürzen, mit Sonne und Himmel", schreibt Pungs.

Foto: Johannes Klaus
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Ruinenstadt Persepolis: "Wirklich alleine war ich nie", schreibt Nadine Pungs. "Immer sprach mich jemand an. Woher ich käme, wie mir der Iran gefalle und warum ich ohne Ehemann, Vater oder Bruder reise. Nein, alleine war ich nicht. Einsam vielleicht."

Foto: Johannes Klaus
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Handyfoto in Persepolis: "Dieser Augenblick gehört mir allein und will angeschaut werden. Denn auch das ist Schönheit. Die Flüchtigkeit eines Moments."

Foto: Johannes Klaus
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?